Security · 2.10.2026
Ein neues Update für 1Password 7 unter macOS blockiert die alte Browser-Erweiterung und erschwert die lokale Tresor-Nutzung ohne Cloud-Zwang.
Der populäre Passwortmanager 1Password hat mit einem überraschenden Update für die ältere Version 7 unter macOS die Unterstützung für das klassische Browser-Add-on (1Password classic extension) eingestellt. Damit wird für viele Nutzer, die bewusst auf die lokale Speicherung ihrer Passwort-Tresore ohne Cloud-Anbindung gesetzt haben, der Workflow im Browser unterbrochen. Betroffene Anwender müssen sich nun nach Alternativen umsehen oder auf die neuere, rein Cloud-basierte Version 1Password 8 umsteigen.
Für IT-Verantwortliche, Administratoren und sicherheitsbewusste Privatnutzer im DACH-Raum war 1Password 7 auf dem Mac lange Zeit ein wichtiges Werkzeug. Es ermöglichte die Verwaltung sensibler Zugangsdaten in lokalen Tresoren (beispielsweise via WLAN-Sync oder lokalem Backup), ohne die Daten auf die Server des Herstellers übertragen zu müssen. Seit der Einführung von Version 8 setzt der Anbieter vollständig auf ein Cloud-Abo-Modell. Das aktuelle Update für Version 7 hebelt nun die Komfortfunktion im Browser aus, was den täglichen Einsatz in professionellen Umgebungen, in denen strenge Datenschutzvorgaben die Speicherung von Passwörtern in externen Clouds verbieten, massiv erschwert oder unmöglich macht.
Betroffene Unternehmen und Administratoren sollten umgehend folgende Schritte einleiten:
Mit dem Ende der klassischen Browser-Erweiterung für 1Password 7 schwindet eine der letzten Bastionen für die komfortable, rein lokale Passwortverwaltung auf macOS. IT-Entscheider müssen jetzt handeln, um Sicherheitsrisiken durch veraltete Software zu vermeiden und gleichzeitig die Einhaltung von Compliance-Vorgaben sicherzustellen.
Quelle: heise Security