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Ransomware-Angriff: Cyberkriminelle erpressen das Land Berlin

Security · 29.8.2026

Die Ransomware-Gruppe Rhysida erpresst das Land Berlin mit einer Lösegeldforderung über 30 Bitcoin. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner schließt eine Zahlung aus.

Das Land Berlin ist ins Visier der Ransomware-Gruppe „Rhysida“ geraten. Die Angreifer fordern ein Lösegeld in Höhe von 30 Bitcoin (ca. 2,6 Millionen Euro) und drohen andernfalls mit der Veröffentlichung vertraulicher Regierungsdaten. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner stellte umgehend klar, dass Berlin den Erpressungsforderungen nicht nachgeben werde.

Warum ist das wichtig?

Dieser Vorfall verdeutlicht erneut, dass administrative Einrichtungen und Unternehmen im DACH-Raum dauerhaft im Fokus professionell organisierter Cyberkrimineller stehen. Rhysida ist bekannt dafür, sensible Infrastrukturen anzugreifen und durch doppelte Erpressung (Double Extortion) – also Verschlüsselung und die angedrohte Datenveröffentlichung – maximalen Druck aufzubauen. Für IT-Verantwortliche und Admins zeigt dieser Fall, dass die Frage nicht mehr lautet, ob ein Angriff stattfindet, sondern wann. Ein kompromittiertes System in einer Behörde kann zudem weitreichende Konsequenzen für verknüpfte Netzwerke und externe Dienstleister haben.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Um die eigene IT-Infrastruktur gegen Angriffe wie die der Rhysida-Gruppe abzusichern, sollten Administratoren und IT-Sicherheitsverantwortliche folgende Maßnahmen priorisieren:

Fazit

Die kompromisslose Haltung der Berliner Behörden gegen Lösegeldzahlungen ist aus sicherheitspolitischer Sicht konsequent, um das Geschäftsmodell der Kriminellen nicht zu unterstützen. Für Unternehmen unterstreicht das Ereignis jedoch die dringende Notwendigkeit, proaktive Resilienz- und Notfallpläne fest in der IT-Strategie zu verankern.

Quelle: heise Security