Microsoft · 7.10.2026
Microsoft treibt die Zusammenführung seiner Aufgaben-Tools voran. Der Microsoft Planner soll künftig als zentrale Plattform fungieren und Microsoft To Do schrittweise ablösen.
Microsoft bereitet die finale Phase der Konsolidierung seiner Aufgabenverwaltung vor, bei der Microsoft To Do schrittweise durch den Microsoft Planner abgelöst werden soll. Obwohl eine offizielle, explizite Ankündigung seitens des Konzerns noch aussteht, verdeutlichen die jüngsten Produktaktualisierungen und Roadmap-Einträge diesen strategischen Schritt. Das Ziel ist eine vereinheitlichte Plattform für das Aufgaben- und Projektmanagement innerhalb des Microsoft-365-Ökosystems.
Für IT-Verantwortliche und Administratoren in der DACH-Region bedeutet diese Umstellung eine spürbare Veränderung in den täglichen Arbeitsabläufen der Belegschaft. To Do war bisher die schlanke Lösung für persönliche Aufgaben, während Planner für teambasierte Projekte genutzt wurde. Die Verschmelzung verringert zwar die Fragmentierung der Microsoft-Anwendungen, erfordert jedoch eine Anpassung der internen Prozesse und Schulungskonzepte.
Auch lizenzrechtlich müssen Unternehmen prüfen, ob alle Nutzergruppen, die bisher To Do kostenfrei im Rahmen ihrer Lizenzen genutzt haben, nahtlos Zugriff auf die neuen Planner-Funktionen erhalten. Für anspruchsvolle Privatnutzer bedeutet dies ebenfalls eine Umgewöhnung bei der Verwaltung privater und beruflicher To-Do-Listen.
IT-Abteilungen sollten proaktiv handeln und die kommenden Änderungen in ihre Change-Management-Pläne aufnehmen:
Die Zusammenführung von To Do und Planner ist ein logischer Schritt zur Reduzierung von Redundanzen im Microsoft-Portfolio. Administratoren sollten den Übergang frühzeitig begleiten, um Reibungsverluste im Arbeitsalltag zu minimieren.
Quelle: Dr. Windows