Microsoft · 15.10.2026
Die Einführung von Microsoft 365 Copilot bietet Chancen, erfordert aber eine gründliche Vorbereitung bei Datenschutz, Lizenzen und Berechtigungen.
Die Integration von Microsoft 365 Copilot in die alltägliche Arbeitsumgebung bietet Unternehmen erhebliche Potenziale zur Effizienzsteigerung. Allerdings stellt die Einführung von generativer KI in bestehende IT-Infrastrukturen IT-Verantwortliche und Administratoren vor komplexe technische, organisatorische und rechtliche Herausforderungen. Ohne eine strategische Planung und die vorherige Klärung grundlegender Fragen zu Datenschutz und Datenzugriffen drohen Sicherheitsrisiken und unkontrollierte Kosten.
Für Unternehmen in der DACH-Region ist die Einführung von Microsoft 365 Copilot besonders sensibel, da hierzulande strenge Anforderungen im Rahmen der DSGVO sowie die Mitbestimmungsrechte von Betriebsräten berücksichtigt werden müssen. Ein zentrales Problem bei der Nutzung von Copilot ist das sogenannte Oversharing: Die KI greift auf alle Daten zu, für die der jeweilige Nutzer Leserechte besitzt. Sind Berechtigungen in SharePoint, OneDrive oder Teams zu weit gefasst, kann Copilot sensible Unternehmensdaten wie Gehaltslisten oder Strategiepapiere unbefugten Mitarbeitern präsentieren. Zudem müssen die beträchtlichen Lizenzgebühren für den Copilot-Einsatz durch konkrete Produktivitätsgewinne gerechtfertigt werden.
IT-Verantwortliche sollten den Rollout von Microsoft 365 Copilot sorgfältig vorbereiten und strukturieren. Folgende Schritte sind für eine sichere Einführung unerlässlich:
Microsoft 365 Copilot ist kein Werkzeug, das sich ohne Vorbereitung per Mausklick aktivieren lässt. Nur durch eine umfassende Absicherung der Datenbestände und eine klare Governance-Struktur können DACH-Unternehmen die Produktivitätsvorteile der KI nutzen, ohne die IT-Sicherheit oder den Datenschutz zu gefährden.
Quelle: Golem Security