Microsoft · 1.10.2026
Microsoft plant die Abschaltung der Exchange Web Services (EWS). Da Apple-Clients oft noch darauf setzen, drohen IT-Abteilungen erhebliche Kompatibilitätsprobleme bei der Synchronisation.
Microsoft treibt die Modernisierung seiner Cloud-Infrastruktur voran und plant die endgültige Abschaltung der veralteten Exchange Web Services (EWS) in Exchange Online zugunsten von Microsoft Graph. Dieser Schritt stellt viele Unternehmen vor administrative Herausforderungen, da insbesondere native Apple-Anwendungen unter macOS und iOS weiterhin stark auf EWS zur Synchronisation angewiesen sind. Da Apple seine Betriebssysteme bisher nicht flächendeckend auf die modernere Graph-API umgestellt hat, drohen ab dem Stichtag erhebliche Verbindungsprobleme.
In der DACH-Region nutzen zahlreiche Business-Anwender iPhones, iPads und Macs im geschäftlichen Umfeld und binden diese über die nativen Apple-Mail- und Kalender-Apps an Exchange Online an. Fällt EWS weg, bricht die Synchronisation von E-Mails, Kontakten und Kalendereinträgen für diese Clients ab. Da Microsoft den Umstieg auf modernere Protokolle und Schnittstellen aus Sicherheits- und Performancegründen unumstößlich vorgibt, geraten IT-Verantwortliche unter Zugzwang. Die Verzögerung aufseiten Apples bei der Implementierung von Microsoft Graph führt dazu, dass bestehende Workflows in heterogenen Netzwerkumgebungen akut gefährdet sind. Dies betrifft sowohl die Sicherheit der Authentifizierung als auch die allgemeine Betriebsstabilität.
Administratoren müssen zeitnah handeln, um Ausfälle in der Belegschaft zu verhindern. Folgende Schritte sind dringend empfohlen:
Die Abschaltung von EWS ist ein notwendiger Schritt zu mehr IT-Sicherheit und einer moderneren Cloud-Infrastruktur. Dass Apple seine nativen Anwendungen nicht rechtzeitig vollständig angepasst hat, zwingt IT-Abteilungen in DACH-Unternehmen nun zum Handeln. Ein Wechsel zur Outlook-App oder die gezielte Anpassung der MDM-Richtlinien ist derzeit der sicherste Weg, um einen reibungslosen Mail-Verkehr zu garantieren.
Quelle: WinFuture