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Outlook: Organisator von Besprechungen lässt sich bald ändern

Microsoft · 18.9.2026

Microsoft führt schrittweise eine Funktion ein, mit der sich der Organisator von Outlook-Terminen nachträglich ändern lässt – vorerst allerdings mit starken Einschränkungen.

Microsoft rollt in Kürze ein lang ersehntes Feature für Outlook aus: Die Möglichkeit, den Organisator einer bestehenden Besprechung nachträglich zu ändern. Bisher mussten Termine bei personellen Wechseln oder Vertretungen oft mühsam gelöscht und neu erstellt werden. Die Einführung der neuen Funktion soll in mehreren Stufen erfolgen und ist anfangs noch an enge technische Voraussetzungen gebunden.

Warum ist das wichtig?

In vielen Unternehmen im DACH-Raum gehören Terminverschiebungen und organisatorische Wechsel zum Alltag. Scheidet ein Mitarbeiter aus oder wechselt die Abteilung, blieben dessen erstellte Outlook-Termine bisher oft als verwaiste Einträge im System verankert, da nur der ursprüngliche Ersteller sie bearbeiten oder absagen konnte. Die neue Funktion löst dieses administrative Problem und sorgt für sauberere Kalenderstrukturen in Exchange-Umgebungen.

Allerdings gilt zum Start eine wesentliche Einschränkung: Die Änderung des Organisators funktioniert zunächst nur, wenn sich die Postfächer des alten und des neuen Organisators in derselben Exchange-Online-Umgebung befinden. Zudem müssen beide Nutzer über entsprechende Delegierungsrechte verfügen. Hybrid-Umgebungen oder reine On-Premises-Installationen werden vorerst nicht vollumfänglich unterstützt.

Was Nutzer jetzt tun sollten

IT-Administratoren sollten die kommenden Microsoft 365 Roadmap-Updates im Auge behalten, um den genauen Rollout-Termin für ihren Mandanten (Tenant) zu bestimmen. Da die Funktion spezifische Berechtigungen voraussetzt, empfiehlt es sich, die internen Richtlinien für Kalenderfreigaben und Delegierungen vorab zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Admins können ihre Anwender zudem bereits vorab darüber informieren, dass diese Funktion schrittweise eingeführt wird, um Support-Anfragen zu vermeiden, wenn das Feature bei einigen Nutzern früher als bei anderen erscheint. Zudem sollte geprüft werden, ob die betroffenen Postfächer bereits vollständig in Exchange Online migriert sind, um das Feature direkt nach dem Release nutzen zu können.

Fazit

Die Möglichkeit, den Meeting-Organisator in Outlook zu ändern, schließt eine seit Jahren bestehende Lücke im Microsoft-Ökosystem. Auch wenn die initialen Einschränkungen den Nutzen im komplexen Enterprise-Umfeld anfangs schmälern, stellt das Update eine erhebliche Erleichterung für die tägliche Büroorganisation dar.

Quelle: Dr. Windows