Security · 22.9.2026
Der Sicherheitsanbieter Check Point hat Notfall-Patches für eine kritische Zero-Day-Schwachstelle veröffentlicht, die bereits aktiv für Angriffe ausgenutzt wird.
Der Sicherheitsanbieter Check Point hat eine dringende Warnung vor einer kritischen Zero-Day-Schwachstelle in seinen Sicherheits-Gateways herausgegeben. Die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2024-24919 wird bereits aktiv für gezielte Angriffe auf Unternehmensnetzwerke ausgenutzt. Um die Bedrohung einzudämmen, hat der Hersteller umgehend Notfall-Hotfixes für alle betroffenen Software-Versionen bereitgestellt.
Check Point-Systeme sind im DACH-Raum bei mittelständischen Unternehmen sowie Großkonzernen weit verbreitet, um sensible Netzwerkinfrastrukturen abzusichern. Eine Schwachstelle in diesen zentralen Verwaltungskomponenten wiegt besonders schwer. Angreifer können über die Sicherheitslücke unbefugt auf sensible Informationen auf den Gateways zugreifen und im schlimmsten Fall tiefer in das Unternehmensnetzwerk eindringen. Da die Lücke bereits aktiv ausgenutzt wird, um VPN-Zugänge zu kompromittieren, besteht für IT-Verantwortliche in Deutschland, Österreich und der Schweiz unmittelbarer Handlungsbedarf. Betroffen sind insbesondere Systeme, die direkt mit dem Internet verbunden sind und bei denen die Funktionen Remote Access VPN oder Mobile Access aktiviert wurden.
Administratoren müssen unverzüglich prüfen, ob ihre Check Point-Systeme für die Schwachstelle anfällig sind. Check Point empfiehlt dringend die sofortige Installation des bereitgestellten Notfall-Hotfixes. Folgende Schritte sollten IT-Verantwortliche umgehend einleiten:
Die schnelle Bereitstellung der Patches verdeutlicht den Ernst der Lage. Da Angreifer gezielt Schwachstellen in VPN-Gateways ausnutzen, um Firewalls zu umgehen, toleriert diese Bedrohung keinen Aufschub. Die Absicherung der externen Schnittstellen muss für IT-Sicherheitsverantwortliche jetzt oberste Priorität haben.
Quelle: BleepingComputer