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CISA warnt: Aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken in GitLab und Cisco

Security · 30.10.2026

Die US-Sicherheitsbehörde CISA hat kritische Schwachstellen in GitLab und Cisco-Firewalls in ihren Katalog aktiv ausgenutzter Sicherheitslücken aufgenommen. Admins sollten umgehend patchen.

Die US-amerikanische Cybersicherheitsbehörde CISA hat zwei aktiv ausgenutzte Sicherheitslücken in Software von Cisco und GitLab in ihre Liste bekanntermaßen ausgenutzter Schwachstellen (Known Exploited Vulnerabilities, KEV) aufgenommen. Betroffen sind eine kritische Schwachstelle zur Remotecodeausführung (RCE) in GitLab sowie eine Denial-of-Service-Schwachstelle (DoS) in Cisco-Firewalls. Da eindeutige Beweise für eine aktive Ausnutzung durch Angreifer vorliegen, besteht für IT-Verantwortliche dringender Handlungsbedarf.

Warum ist das wichtig?

Sowohl GitLab als auch Cisco-Sicherheitslösungen gehören in vielen Unternehmen im DACH-Raum zur grundlegenden IT-Infrastruktur. Über die GitLab-Schwachstelle können Angreifer im schlimmsten Fall Schadcode aus der Ferne ausführen und so die Kontrolle über sensible Entwicklungs-Pipelines und Quellcodes erlangen. Die Cisco-Schwachstelle wiederum erlaubt es Angreifern, gezielte Denial-of-Service-Angriffe durchzuführen, um die Firewall-Infrastruktur lahmzulegen und so den Netzwerkverkehr zu stören oder Sicherheitsmechanismen zu umgehen. Da diese Sicherheitslücken bereits aktiv im Feld ausgenutzt werden, stellen sie eine unmittelbare Bedrohung für die Betriebssicherheit und die Integrität von Unternehmensdaten dar.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Systemadministratoren und IT-Sicherheitsverantwortliche sollten unverzüglich prüfen, ob betroffene Versionen von GitLab und Cisco in ihrer Infrastruktur im Einsatz sind. Folgende Schritte sind nun ratsam:

Die Priorisierung dieser Updates ist essenziell, da cyberkriminelle Akteure gezielt nach öffentlich erreichbaren, ungepatchten Systemen suchen, um in Unternehmensnetzwerke einzudringen.

Fazit

Die Aufnahme in den CISA-KEV-Katalog unterstreicht die Schwere dieser Bedrohungen. Unternehmen im DACH-Raum dürfen die Aktualisierung ihrer Entwicklungsumgebungen und Netzwerkschnittstellen nicht aufschieben, um potenziell folgenschwere Angriffe effektiv abzuwehren.

Quelle: The Hacker News