Security · 10.9.2026
Die US-Sicherheitsbehörde CISA hat drei Sicherheitslücken bei Cisco, Citrix und Fortinet in ihre KEV-Liste aufgenommen, da diese bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt werden.
Die US-amerikanische Cybersicherheitsbehörde CISA hat drei Sicherheitslücken in Produkten der Hersteller Cisco, Citrix und Fortinet in ihren Katalog bekanntermaßen ausgenutzter Schwachstellen (KEV) aufgenommen. Die Behörde verpflichtet US-Bundesbehörden, diese Sicherheitslücken bis zum 12. September zu patchen. Da die betroffenen Systeme auch im DACH-Raum weit verbreitet sind, besteht auch hier dringender Handlungsbedarf für IT-Verantwortliche.
Die betroffenen Produkte – darunter Netzwerkgeräte von Cisco, Virtualisierungslösungen von Citrix und Sicherheitsgateways von Fortinet – bilden in vielen Unternehmen und Behörden das Rückgrat der IT-Infrastruktur. Da diese Systeme oft direkt aus dem Internet erreichbar sind, stellen sie ein primäres Ziel für staatliche Akteure und Ransomware-Banden dar. Die Aufnahme in den KEV-Katalog der CISA basiert auf verifizierten Berichten über aktive Angriffe in freier Wildbahn. Für Administratoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist dies ein unmissverständliches Signal, dass ein unmittelbares Risiko für die eigenen Netzwerke besteht, sofern die entsprechenden Sicherheitsupdates noch nicht eingespielt wurden.
IT-Abteilungen müssen umgehend prüfen, ob die in ihren Netzwerken eingesetzten Versionen von Cisco, Citrix und Fortinet von den aktuellen Sicherheitswarnungen betroffen sind. Folgende Maßnahmen sollten sofort ergriffen werden:
Die Warnung der CISA verdeutlicht erneut, wie wichtig ein strukturiertes Patch-Management für die Netzwerksicherheit ist. Werden kritische Einfallstore an den Netzwerkgrenzen nicht zügig geschlossen, riskieren Unternehmen folgenschwere Cyberangriffe und Datenabflüsse.
Quelle: The Hacker News