Security · 3.9.2026
Angreifer nutzen eine kritische Schwachstelle im WordPress-Plugin Elementor Pro aus, um Webshells zu installieren und Webserver vollständig zu übernehmen.
Eine kritische Sicherheitslücke im populären WordPress-Plugin Elementor Pro (CVE-2026-32475) wird derzeit aktiv für Angriffe ausgenutzt. Cyberkriminelle nutzen die Schwachstelle, um Schadcode in Form von Webshells auf den betroffenen Servern zu hinterlegen und die vollständige Kontrolle über die betroffenen Webauftritte zu erlangen. WordPress-Administratoren sollten dringend prüfen, ob ihre Installationen auf dem neuesten Stand sind.
Elementor Pro gehört zu den am weitesten verbreiteten Page-Buildern für WordPress und wird von zahlreichen Unternehmen im DACH-Raum für ihre Webpräsenz, Online-Shops oder internen Portale eingesetzt. Da die Schwachstelle eine Remotecodeausführung (RCE) ermöglicht, können Angreifer nicht nur das Design manipulieren, sondern auch sensible Kundendaten abgreifen, Schadsoftware an Website-Besucher verteilen oder den Server für weitere Angriffe im internen Netzwerk missbrauchen. Die Tatsache, dass bereits aktive Angriffe im Gange sind, erhöht das Risiko für ungepatchte Systeme drastisch.
Administratoren und IT-Verantwortliche müssen unverzüglich handeln, um ihre Web-Infrastruktur abzusichern:
Sicherheitslücken in weit verbreiteten Plugins wie Elementor Pro zeigen, dass die Sicherheit von CMS-Systemen kontinuierliche Aufmerksamkeit erfordert. Ein strukturiertes Patch-Management und proaktives Monitoring der Server-Infrastruktur sind für Unternehmen unerlässlich, um teure Ausfallzeiten und Reputationsschäden abzuwenden.
Quelle: BleepingComputer