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Betrugsmasche: Gefälschte Geschenkkarten missbrauchen bekannte Marken

Security · 7.11.2026

Eine neue Analyse zeigt, wie Angreifer vertrauenswürdige Marken imitieren, um Nutzer über angebliche Geschenkkarten in Abo-Fallen zu locken und Daten abzugreifen.

Sicherheitsforscher von CTM360 haben eine weitreichende Betrugskampagne aufgedeckt, bei der Angreifer bekannte globale Marken und Persönlichkeiten imitieren. Unter dem Vorwand von Geschenkkarten-Gewinnspielen werden Verbraucher und Mitarbeiter gezielt manipuliert, um persönliche Daten preiszugeben und ungewollte, kostenpflichtige Abonnements abzuschließen. Die Kampagnen nutzen raffinierte Verifizierungsschritte und betrügerische Affiliate-Netzwerke, um systematisch hohe Umsätze zu generieren.

Warum ist das wichtig?

Diese Angriffe betreffen nicht nur Privatnutzer, sondern stellen auch für Unternehmen im DACH-Raum ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Zum einen droht durch den Missbrauch bekannter Markennamen ein massiver Reputationsschaden, falls die eigene Corporate Identity für solche Kampagnen imitiert wird. Zum anderen nutzen Angreifer diese Social-Engineering-Tricks, um über die privaten oder geschäftlichen Endgeräte von Mitarbeitern an sensible Daten zu gelangen. Da die gefälschten Websites oft professionell gestaltet sind und vertrauenswürdige Logos nutzen, ist die Gefahr von Phishing-Erfolgen hoch. Zudem können ungewollt abgeschlossene Abonnements über geschäftliche Mobilfunkrechnungen oder Kreditkarten abgerechnet werden, was IT-Abteilungen und die Buchhaltung vor administrative Herausforderungen stellt.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Um sich und das eigene Unternehmen vor diesen Kampagnen zu schützen, sollten IT-Verantwortliche und Anwender folgende Maßnahmen ergreifen:

Quelle: BleepingComputer