Microsoft · 22.9.2026
Die Microsoft-Updates vom September-Patchday führen zu Problemen mit dem Dateiversionsverlauf. IT-Administratoren und Nutzer müssen temporär auf Alternativen ausweichen.
Die Microsoft-Updates im Rahmen des Patchdays im September 2024 haben ein wichtiges Backup-Werkzeug unter Windows 10 und Windows 11 unbrauchbar gemacht. Betroffen ist der integrierte Dateiversionsverlauf, der nach der Installation der neuesten kumulativen Updates bei vielen Nutzern den Dienst verweigert. Microsoft hat den Fehler inzwischen offiziell bestätigt und arbeitet an einer zeitnahen Behebung des Problems.
Der Dateiversionsverlauf (File History) ist eine etablierte Funktion, mit der vor allem anspruchsvolle Privatanwender und kleinere Unternehmen in der DACH-Region regelmäßige, automatisierte Backups ihrer persönlichen Daten auf externen Laufwerken erstellen. Fällt dieses Sicherheitsnetz unbemerkt aus, droht bei Hardwaredefekten oder Ransomware-Angriffen ein irreparabler Datenverlust. Für professionelle IT-Abteilungen in größeren Unternehmen ist das Risiko zwar geringer, da hier meist zentrale und komplexere Backup-Lösungen zum Einsatz kommen. Dennoch betrifft die Störung Administratoren, die dezentrale Arbeitsplätze oder Clients im Homeoffice absichern müssen, die auf diese integrierte Windows-Funktion vertrauen.
Da Microsoft derzeit noch an einem Korrektur-Patch arbeitet, sollten betroffene IT-Verantwortliche und Anwender folgende Schritte ergreifen, um die Datensicherheit zu gewährleisten:
Der Ausfall zeigt erneut, wie wichtig eine mehrgleisige Backup-Strategie ist. Bis Microsoft das Problem über ein kommendes Update behebt, müssen Administratoren und Nutzer proaktiv handeln, um Datenverlusten vorzubeugen.
Quelle: Dr. Windows