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SolarWinds Access Rights Manager: Patch schließt kritische Sicherheitslücke

Security · 21.9.2026

SolarWinds hat ein Sicherheitsupdate für den Access Rights Manager veröffentlicht, das unberechtigte Zugriffe und potenzielle Rechteausweitung verhindert.

SolarWinds hat ein wichtiges Sicherheitsupdate für seinen Access Rights Manager (ARM) veröffentlicht. Die Aktualisierung schließt eine Schwachstelle, durch die Angreifer unter bestimmten Umständen unbefugten Zugriff auf das System erlangen oder sensible Daten kompromittieren könnten. Bislang gibt es laut Hersteller und Sicherheitsforschern keine Hinweise darauf, dass die Sicherheitslücke bereits aktiv in freier Wildbahn ausgenutzt wird.

Warum ist das wichtig?

Der SolarWinds Access Rights Manager wird in zahlreichen mittelständischen und großen Unternehmen im DACH-Raum eingesetzt, um Berechtigungen in Active Directory- und Exchange-Umgebungen zu verwalten und zu überwachen. Da dieses Tool tiefgreifende Rechte im Unternehmensnetzwerk besitzt, stellen Schwachstellen an dieser Stelle ein erhebliches Risiko dar. Gelingt es Angreifern, die Kontrolle über den ARM zu übernehmen, können sie im schlimmsten Fall administrative Privilegien erlangen, Schadsoftware verteilen oder vertrauliche Unternehmensdaten abziehen. Für IT-Verantwortliche hat die Absicherung solcher Identitäts- und Rechtemanagement-Systeme daher oberste Priorität.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Administratoren und IT-Sicherheitsverantwortliche sollten unverzüglich prüfen, welche Version des SolarWinds Access Rights Managers im Unternehmen im Einsatz ist. Der Hersteller stellt bereits entsprechende Patches bereit, die zeitnah eingespielt werden müssen. Folgende Schritte werden dringend empfohlen:

Fazit

Obwohl bisher keine aktiven Angriffe bekannt sind, zeigt dieser Fall erneut, wie verwundbar zentrale Berechtigungswerkzeuge sein können. Ein schnelles und strukturiertes Einspielen des bereitgestellten Patches ist die effektivste Maßnahme, um potenzielle Angriffsvektoren in der eigenen IT-Infrastruktur im Keim zu ersticken.

Quelle: heise Security