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FRK fordert besseren Schutz für gemeldete Infrastrukturdaten vor Cyberangriffen

Security · 9.9.2026

Der Fachverband Rundfunk- und Breitbandkommunikation warnt vor Sicherheitsrisiken bei der Übermittlung sensibler Netzinformationen an staatliche Register.

Auf dem Breitbandkongress des Fachverbands Rundfunk- und Breitbandkommunikation (FRK) in Leipzig haben Branchenvertreter schärfere Sicherheitsvorkehrungen für behördliche Infrastrukturregister gefordert. Da Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet sind, detaillierte Informationen über ihre Leitungswege und Netzinfrastrukturen an zentrale staatliche Datenbanken zu übermitteln, wächst die Sorge vor Datenlecks. Der Verband warnt eindringlich davor, dass diese hochsensiblen Daten ohne ausreichende Schutzmaßnahmen zu einem primären Ziel für Cyberkriminelle und staatlich akzentuierte Akteure werden könnten.

Warum ist das wichtig?

Für DACH-Unternehmen, insbesondere im Bereich der kritischen Infrastrukturen (KRITIS) und der Telekommunikation, stellt die Offenlegung von präzisen Netzdaten ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Gelangen detaillierte Geodaten und Kapazitätsanalysen in unbefugte Hände, können gezielte physische Sabotageakte oder koordinierte Cyberattacken auf die digitale Lebensader von Wirtschaft und Verwaltung die Folge sein. Auch für IT-Verantwortliche in nachgelagerten Betrieben ist dies relevant, da Ausfälle der Netzinfrastruktur unmittelbare Betriebsunterbrechungen nach sich ziehen.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Obwohl die Absicherung staatlicher Datenbanken in der Verantwortung der Behörden liegt, sollten betroffene Unternehmen und IT-Verantwortliche eigene Schutzmaßnahmen intensivieren:

Quelle: Golem Security