Zum Hauptinhalt springen

Post-Quanten-Kryptografie: BSI warnt vor etablierten Verschlüsselungsverfahren

Security · 6.11.2026

Das BSI warnt vor einem bislang empfohlenen Krypto-Verfahren. IT-Entscheider müssen ihre Strategie zur Post-Quanten-Kryptografie jetzt anpassen und auf Krypto-Agilität setzen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat seine Empfehlungen für Post-Quanten-Kryptografie (PQC) aktualisiert und warnt vor einem ehemals empfohlenen Verfahren. Für IT-Verantwortliche und Administratoren im DACH-Raum wird die Migration auf quantenresistente Verschlüsselung dadurch anspruchsvoller. Unternehmen müssen nun ihre bestehenden Pläne überdenken und verstärkt auf die sogenannte Krypto-Agilität setzen.

Warum ist das wichtig?

Klassische Verschlüsselungsverfahren wie RSA oder ECC könnten durch künftige Quantencomputer kompromittiert werden. Die Bedrohung ist durch das Szenario „Store now, decrypt later“ bereits heute real: Angreifer zeichnen verschlüsselten Datenverkehr auf, um ihn später zu entschlüsseln. Wenn das BSI vor bestimmten Übergangsverfahren warnt, müssen Unternehmen reagieren, um die langfristige Vertraulichkeit ihrer Geschäftsgeheimnisse und personenbezogenen Daten im Einklang mit gesetzlichen Vorgaben wie der DSGVO oder NIS-2 zu sichern.

Was Nutzer jetzt tun sollten

IT-Abteilungen müssen proaktiv handeln, um ihre Infrastrukturen quantensicher aufzustellen. Folgende Schritte sind nun dringend empfohlen:

Fazit

Der aktuelle Warnhinweis des BSI zeigt, dass der Übergang zur Post-Quanten-Kryptografie kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess ist. Nur wer seine IT-Systeme flexibel gestaltet, kann auf neue Bedrohungslagen und veränderte Sicherheitsstandards zeitnah reagieren.

Quelle: Golem Security