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Google nutzt Gmail- und Fotos-Daten aus KI-Suchen für personalisierte Werbung

Security · 24.10.2026

Google aktualisiert seine Datenschutzrichtlinien: Daten aus Gmail und Google Fotos, die über KI-Funktionen genutzt werden, können künftig für zielgerichtete Werbung verwendet werden.

Google hat seine Datenschutzbestimmungen angepasst und stellt klar, dass bei der Nutzung personalisierter KI-Funktionen in der Google-Suche oder Gemini Daten aus verknüpften Diensten wie Gmail und Google Fotos für personalisierte Werbung ausgewertet werden können. Diese Änderung betrifft Nutzer, die der Verknüpfung ihrer Kontodaten mit den KI-Diensten zustimmen. Bisher waren diese Daten weitgehend von der klassischen Werbeprofilierung ausgeschlossen.

Warum ist das wichtig?

Für Administratoren und IT-Verantwortliche in der DACH-Region wirft dieser Schritt erhebliche Fragen zum Datenschutz und zur Compliance auf. Zwar betrifft dies primär private Konten und erfordert eine explizite Zustimmung, doch im Arbeitsalltag verschwimmen die Grenzen zwischen geschäftlicher und privater Nutzung oft, insbesondere im Rahmen von Bring-Your-Own-Device-Richtlinien (BYOD). Sensible geschäftliche Informationen, die über private Gmail-Konten oder Fotos geteilt werden, könnten über KI-Interaktionen unbeabsichtigt in Werbeprofile einfließen. Zudem verschärft die Änderung den Druck auf Unternehmen, die Nutzung von verbraucherorientierten KI-Diensten am Arbeitsplatz strenger zu reglementieren, um DSGVO-Verstöße und unkontrollierten Datenabfluss zu verhindern.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Um die Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten, sollten Admins und Anwender folgende Schritte durchführen:

Fazit

Die Anpassung zeigt erneut, dass die Nutzung verbraucherorientierter KI-Werkzeuge stets mit einem Preis im Bereich des Datenschutzes verbunden ist. IT-Verantwortliche müssen proaktiv handeln, um sensible Unternehmensdaten vor der kommerziellen Verwertung durch Drittanbieter zu schützen.

Quelle: The Hacker News