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Angriffe auf Fortinet und Palo Alto Firewalls: Über 70.000 Zugangsdaten entwendet

Security · 23.10.2026

Eine großangelegte Kampagne nimmt Edge-Geräte von Fortinet und Palo Alto Networks ins Visier. IT-Verantwortliche im DACH-Raum müssen jetzt dringend handeln.

Sicherheitsforscher haben Details zu einer weitreichenden Cyber-Kampagne offengelegt, die gezielt exponierte Edge-Geräte wie Firewalls von Fortinet (FortiGate) und Palo Alto Networks (GlobalProtect) angreift. Im Zuge dieser Angriffe wurden bereits mehr als 70.000 sensible Zugangsdaten von Unternehmen kompromittiert. Die Angreifer nutzen bekannte Schwachstellen und Fehlkonfigurationen, um tief in die internen Netzwerke der Opfer einzudringen.

Warum ist das wichtig?

Für Unternehmen im DACH-Raum stellt diese Angriffswelle eine erhebliche Bedrohung dar. Firewalls und VPN-Gateways von Fortinet und Palo Alto Networks gehören standardmäßig zur Sicherheitsinfrastruktur im Mittelstand und im Enterprise-Bereich. Sind diese Netzwerkgrenzen erst einmal überwunden, haben Angreifer leichtes Spiel: Sie können sich lateral im Firmennetzwerk bewegen, sensible Daten abziehen oder Ransomware-Angriffe vorbereiten. Die Kompromittierung von über 70.000 Zugangsdaten zeigt zudem, dass die Kampagne hochgradig automatisiert und mit hoher Effizienz durchgeführt wird. Auch anspruchsvolle Privatnutzer, die VPN-Zugänge zu ihren Heimnetzwerken betreiben, sollten die Gefahr nicht unterschätzen.

Was Nutzer jetzt tun sollten

IT-Verantwortliche und Administratoren müssen umgehend präventive und reaktive Maßnahmen ergreifen, um die eigenen Systeme zu schützen:

Fazit

Die aktuelle Kampagne verdeutlicht einmal mehr, dass Edge-Geräte das primäre Einfallstor für professionelle Hackerbanden bleiben. Ein konsequentes Patch-Management und die flächendeckende Einführung von MFA sind keine optionalen Sicherheitsmaßnahmen, sondern fundamentale Pflichtaufgaben für jede moderne IT-Abteilung.

Quelle: The Hacker News