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Kritische WordPress-Schwachstelle aktiv für Schadcode-Ausführung ausgenutzt

Security · 23.9.2026

Angreifer nutzen eine kritische Sicherheitslücke in WordPress aus, um Schadcode auf Servern auszuführen. IT-Verantwortliche müssen dringend handeln.

Eine kritische Sicherheitslücke in WordPress (CVE-2026-87902) wird derzeit aktiv von Angreifern ausgenutzt. Nachdem Bedrohungsakteure anfänglich verwundbare WordPress-Websites lediglich scannten, gehen sie nun dazu über, die Schwachstelle gezielt zu missbrauchen. Dabei schreiben sie bösartige Dateien direkt auf den Datenträger des Webservers, die bei einem Aufruf beliebige Shell-Befehle ausführen können.

Warum ist das wichtig?

WordPress ist das weltweit am häufigsten genutzte Content-Management-System (CMS) und bildet auch im DACH-Raum das Rückgrat zahlreicher Unternehmenswebsites, Portale und Blogs. Da viele dieser Systeme direkt an interne Netzwerke oder Datenbanken angebunden sind, stellt eine erfolgreiche Code-Ausführung (Remote Code Execution, RCE) ein massives Sicherheitsrisiko dar. Angreifer können über kompromittierte Webserver tiefer in die Unternehmens-IT eindringen, sensible Kundendaten entwenden oder Ransomware einschleusen. Auch für anspruchsvolle Privatnutzer, die eigene Blogs betreiben, besteht die Gefahr, dass ihre Server für Phishing-Kampagnen oder Botnetze missbraucht werden.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Administratoren und IT-Verantwortliche im DACH-Raum sollten unverzüglich handeln, um ihre WordPress-Installationen abzusichern. Folgende Maßnahmen werden dringend empfohlen:

Fazit

Die aktive Ausnutzung dieser WordPress-Schwachstelle verdeutlicht erneut, wie verwundbar unvollständig gepatchte Web-Infrastrukturen sind. Ein proaktives Patch-Management und kontinuierliches Monitoring sind unerlässlich, um geschäftskritische Systeme vor der Übernahme durch Cyberkriminelle zu schützen.

Quelle: BleepingComputer