Security · 19.9.2026
Gestohlene Zugangsdaten sind das Einfallstor Nummer eins für Cyberangriffe. Eine lückenlose Sichtbarkeit von Identitäten ist daher für Unternehmen unverzichtbar.
Die Absicherung digitaler Identitäten entwickelt sich zunehmend zum zentralen Pfeiler der Unternehmenssicherheit. Gestohlene und missbrauchte Zugangsdaten gehören laut aktuellen Sicherheitsberichten zu den am häufigsten genutzten Vektoren für Erstzugriffe bei Cyberangriffen. Ohne eine umfassende Sichtbarkeit aller Identitäten im Netzwerk bleibt die Erkennung solcher Kompromittierungen nahezu unmöglich.
Für Unternehmen im DACH-Raum, die zunehmend auf hybride Arbeitsmodelle und Multi-Cloud-Umgebungen setzen, wächst die Angriffsfläche rasant. Traditionelle Netzwerkgrenzen existieren nicht mehr; die Identität ist der neue Sicherheitsperimeter. Administratoren stehen oft vor der Herausforderung, verwaiste Konten, überprivilegierte Service-Accounts oder ungenutzte Microsoft-365-Lizenzen ohne aktiven Nutzer zu verwalten. Diese blinden Flecken bieten Angreifern ideale Bedingungen, um sich unbemerkt im System einzunisten und Ransomware-Angriffe vorzubereiten.
Um die Kontrolle über die eigene Identitätsinfrastruktur zurückzuerlangen, sollten IT-Verantwortliche und Administratoren konkrete Maßnahmen ergreifen:
Sicherheit beginnt mit Sichtbarkeit. Erst wenn IT-Abteilungen genau wissen, wer wann und worauf Zugriff hat, lassen sich moderne Bedrohungen effektiv abwehren. Identity Visibility ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der fest in der IT-Strategie verankert sein muss.
Quelle: The Hacker News