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CHOSEN BRICK: Sicherheitsbehörden warnen vor neuer Windows-Spionagesoftware

Security · 16.9.2026

Eine neue, staatlich gelenkte Kampagne nutzt die Windows-Malware „CHOSEN BRICK“ zur gezielten Spionage. IT-Verantwortliche sollten ihre Endpunktsicherheit überprüfen.

Internationale Sicherheitsbehörden warnen vor einer neuen Spionagekampagne staatlich gelenkter Akteure aus dem Iran. Dabei kommt eine bisher wenig dokumentierte Windows-Malware namens „CHOSEN BRICK“ zum Einsatz. Die Angreifer nehmen global gezielt Aktivisten, Journalisten und Oppositionelle ins Visier, um sensible Daten zu entwenden und Systeme zu kompromittieren.

Warum ist das wichtig?

Auch wenn die primäre Zielgruppe dieser Kampagne politisch motiviert scheint, birgt der Einsatz spezialisierter Windows-Malware wie CHOSEN BRICK erhebliche Risiken für Unternehmen und Organisationen im DACH-Raum. Die Angreifer nutzen hochentwickelte Verschleierungs- und Infiltrationstechniken, die auch in klassischen Cyberspionage-Szenarien gegen die Wirtschaft eingesetzt werden können. Besonders gefährdet sind Organisationen im staatlichen Umfeld, NGOs, Medienhäuser sowie Zulieferer kritischer Infrastrukturen. Da die Schadsoftware gezielt auf Windows-Systeme ausgelegt ist, zeigt der Vorfall erneut, wie wichtig eine lückenlose Überwachung von Endpunkten und die Absicherung von Active-Directory-Umgebungen sind.

Was Nutzer jetzt tun sollten

IT-Verantwortliche und Administratoren sollten proaktiv Maßnahmen ergreifen, um die eigenen Netzwerke vor dieser und ähnlichen Bedrohungen zu schützen. Folgende Schritte werden dringend empfohlen:

Fazit

Die Entdeckung von CHOSEN BRICK verdeutlicht, dass gezielte staatliche Spionage im Windows-Umfeld eine permanente Bedrohung darstellt. Nur eine Kombination aus restriktiven Zugriffsrechten (Zero Trust), aktuellen Systemen und aufmerksamen Nutzern bietet dauerhaften Schutz vor solchen komplexen Angriffsszenarien.

Quelle: BleepingComputer