Security · 30.9.2026
Eine kritische Schwachstelle im Cisco Catalyst SD-WAN Manager ermöglicht die Umgehung der Anmeldung. IT-Verantwortliche sollten dringend die verfügbaren Sicherheitsupdates installieren.
Cisco hat eine kritische Sicherheitslücke im Catalyst SD-WAN Manager geschlossen, über die Angreifer die Authentifizierung umgehen und Administrator-Rechte erlangen können. Die Schwachstelle betrifft das Anmeldesystem der Software und birgt ein hohes Risiko für gezielten Missbrauch in Unternehmensnetzwerken. IT-Verantwortliche sind dringend aufgerufen, die betroffenen Systeme zu überprüfen und die bereitgestellten Sicherheitsupdates einzuspielen.
Der Cisco Catalyst SD-WAN Manager ist ein zentrales Steuerungselement in modernen Unternehmensnetzwerken (Software-Defined Wide Area Networks). Über diese Schnittstelle verwalten Administratoren sensible Routing-Vorgänge, Sicherheitsrichtlinien und die gesamte Netzwerkinfrastruktur. Gelingt es Angreifern, sich ohne gültige Zugangsdaten administrative Rechte zu verschaffen, erhalten sie potenziell die vollständige Kontrolle über das Netzwerk. Für Unternehmen im DACH-Raum, die auf Cisco-Lösungen setzen, stellt diese Lücke ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, da sie als Einfallstor für Ransomware-Angriffe, Wirtschaftsspionage oder Sabotage dienen kann.
Administratoren und IT-Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen sollten unverzüglich handeln. Cisco hat bereits entsprechende Software-Updates veröffentlicht, die das Problem beheben. Folgende Schritte werden empfohlen:
Die Schwachstelle im Cisco Catalyst SD-WAN Manager verdeutlicht erneut, wie verwundbar zentrale Netzwerkinfrastrukturen sind. Ein schnelles und konsequentes Patch-Management ist hier der einzig wirksame Schutz, um die Integrität des Unternehmensnetzwerks zu gewährleisten und potenzielle Systemausfälle proaktiv zu verhindern.
Quelle: heise Security