Security · 10.9.2026
Ivanti hat dringende Sicherheitsupdates für Neurons for ITSM, Endpoint Manager Mobile und Sentry veröffentlicht, um kritische Schwachstellen für Schadcode-Angriffe zu schließen.
Der Softwarehersteller Ivanti hat mehrere dringende Sicherheitsupdates für kritische Schwachstellen in seinen weit verbreiteten Produkten Ivanti Neurons for ITSM, Endpoint Manager Mobile (EPMM) und Ivanti Sentry veröffentlicht. Angreifer sind unter Umständen in der Lage, diese Sicherheitslücken gezielt auszunutzen, um Schadcode ohne vorherige Authentifizierung remote auf den betroffenen Systemen auszuführen. IT-Verantwortliche sollten die bereitgestellten Patches unverzüglich prüfen und einspielen, um die Integrität ihrer Netzwerke zu gewährleisten.
Für Unternehmen im DACH-Raum ist diese Sicherheitswarnung von enormer Bedeutung, da Ivanti-Lösungen eine zentrale Rolle bei der Verwaltung von Endgeräten und IT-Service-Management-Prozessen einnehmen. Solche Systeme besitzen naturgemäß weitreichende Privilegien im Netzwerk. Gelingt es Angreifern, die Kontrolle über diese Instanzen zu übernehmen, können sie sich oft ungehindert lateral im gesamten Unternehmensnetzwerk bewegen. In der Vergangenheit wurden Ivanti-Sicherheitslücken bereits mehrfach aktiv für gezielte Spionage- und Ransomware-Angriffe ausgenutzt, weshalb Administratoren die Bedrohungslage keinesfalls unterschätzen sollten.
IT-Administratoren sind dringend aufgefordert, die betroffenen Systeme zu identifizieren und die von Ivanti bereitgestellten Hotfixes sowie Updates ohne Verzögerung zu installieren. Folgende Maßnahmen sollten priorisiert werden:
Die Absicherung von Enterprise-Management-Software muss für jedes IT-Sicherheitsteam höchste Priorität haben. Schnelles Handeln und ein strukturierter Patch-Management-Prozess sind hierbei die effektivsten Werkzeuge, um Angreifern zuvorzukommen und sensible Unternehmensdaten nachhaltig vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Quelle: heise Security