Microsoft · 23.10.2026
Microsoft hat das Update auf Edge 156 veröffentlicht. Neben neuen Features bereitet der Browser die Deaktivierung veralteter Technologien vor, was besonders für Admins wichtig ist.
Microsoft hat die Version 156 seines Edge-Browsers veröffentlicht. Das jüngste Update bringt eine Reihe funktioneller Verbesserungen mit sich, konzentriert sich im Kern jedoch auf die Vorbereitung zur Abschaltung veralteter Webtechnologien. Für IT-Administratoren in Unternehmen bedeutet diese Version den Startpunkt für notwendige Kompatibilitätsprüfungen von internen Webanwendungen.
In modernen Unternehmensnetzwerken im DACH-Raum ist Microsoft Edge der Standard-Browser. Die Ankündigung, ältere Protokolle und Funktionen endgültig zu entfernen, betrifft vor allem Organisationen, die noch auf ältere Web-Apps oder spezifische Gruppenrichtlinien angewiesen sind. Microsoft nutzt Version 156, um den Übergang zu moderneren Standards zu forcieren und Sicherheitsrisiken durch veralteten Code zu minimieren. Privatnutzer profitieren primär von einer gesteigerten Performance und geschlossenen Sicherheitslücken, während IT-Abteilungen den Lebenszyklus ihrer Legacy-Systeme genau analysieren müssen, um künftige Darstellungsprobleme oder Funktionsausfälle im Intranet zu vermeiden.
IT-Verantwortliche sollten das Update zeitnah in Testumgebungen ausrollen, um die Kompatibilität geschäftskritischer Web-Tools zu überprüfen. Insbesondere die in den Release Notes von Version 156 definierten Deprecations sollten mit dem eigenen Software-Portfolio abgeglichen werden. Administratoren können über administrative Vorlagen (ADMX) temporäre Übergangsrichtlinien konfigurieren, um den Betrieb älterer Funktionen bei Bedarf kurzfristig zu sichern. Privatnutzer erhalten das Update in der Regel automatisch und müssen lediglich den Browser neu starten, um von den aktuellen Stabilitäts- und Sicherheitsverbesserungen zu profitieren.
Mit der Version 156 treibt Microsoft die Modernisierung von Edge konsequent voran. Während die funktionalen Neuerungen den Arbeitsalltag erleichtern, liegt das Hauptaugenmerk für IT-Admins auf der Bereinigung technischer Altlasten, um die langfristige Sicherheit und Performance der IT-Infrastruktur zu gewährleisten.
Quelle: Dr. Windows