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Microsoft behebt VPN-Probleme nach September-Updates für Windows 11

Security · 14.10.2026

Microsoft hat die Verbindungsprobleme bei Always On VPN gelöst, die durch die Sicherheitsupdates vom September verursacht wurden.

Microsoft hat ein bekanntes Problem behoben, das nach der Installation der Windows 11-Sicherheitsupdates vom September zu kritischen Verbindungsproblemen bei „Always On VPN“ führte. Der Fehler betraf primär Windows 11-Clients in Unternehmensnetzwerken, die nach dem Patchday keine stabile VPN-Verbindung mehr aufbauen konnten. Die Lösung wird nun über das Known Issue Rollback-Verfahren (KIR) bereitgestellt, erfordert jedoch in verwalteten Umgebungen manuelles Eingreifen der Administratoren.

Warum ist das wichtig?

Für Unternehmen im DACH-Raum ist eine funktionierende VPN-Infrastruktur essenziell, um hybrides Arbeiten und Homeoffice-Modelle sicher zu realisieren. „Always On VPN“ sorgt dafür, dass sich Clients automatisch und verschlüsselt mit dem Firmennetzwerk verbinden, sobald eine Internetverbindung besteht. Fällt dieser Dienst aus, sind Mitarbeiter vom Zugriff auf interne Ressourcen abgeschnitten. Das Risiko: Um arbeitsfähig zu bleiben, weichen Nutzer unter Umständen auf unsichere Schatten-IT aus. Die Störung zwang viele IT-Verantwortliche dazu, die dringend notwendigen September-Sicherheitsupdates aufzuschieben oder deinstallieren zu müssen, was wiederum ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Privatnutzer und nicht verwaltete Geräte erhalten den Fix automatisch innerhalb von 24 Stunden, da Microsoft das Problem serverseitig über das Known Issue Rollback (KIR) löst. IT-Administratoren in Enterprise-Umgebungen müssen jedoch aktiv werden. Für die betroffenen Versionen von Windows 11 (22H2 und 23H2) müssen spezielle Gruppenrichtlinien heruntergeladen und auf den Domänencontrollern konfiguriert werden. Die entsprechenden MSI-Pakete zur Installation der Richtlinien stellt Microsoft auf seinen Support-Seiten bereit. Nach der Installation der Gruppenrichtlinie muss der Client neu gestartet werden, um die fehlerhafte Code-Passage zu deaktivieren. Es wird dringend empfohlen, diesen Fix einzuspielen, anstatt das gesamte Sicherheitsupdate zu deinstallieren, um die Systeme vor anderen bekannten Schwachstellen geschützt zu halten.

Fazit

Die Behebung via Known Issue Rollback ist ein bewährtes Mittel, um funktionale Fehler schnell zu adressieren, ohne den Schutz vor kritischen Sicherheitslücken aufzugeben. Admins sollten ihre Patch-Management-Prozesse dahingehend prüfen, ob KIR-Richtlinien im Bedarfsfall schnell und automatisiert im gesamten Netzwerk verteilt werden können.

Quelle: BleepingComputer