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Windows 10: Microsoft veröffentlicht Sicherheitsupdate KB5122878 für ESU-Kunden

Microsoft · 8.9.2026

Microsoft hat das kumulative Sicherheitsupdate KB5122878 für Windows 10 im Rahmen des Extended Security Update (ESU) Programms bereitgestellt, um kritische Schwachstellen zu schließen.

Microsoft hat das erweiterte Sicherheitsupdate KB5122878 für Windows 10 veröffentlicht. Diese Aktualisierung richtet sich an Unternehmen und Institutionen, die das kostenpflichtige Extended Security Update (ESU) Programm nutzen, um ältere Betriebssystemversionen weiterhin abzusichern. Neben wichtigen Fehlerbehebungen schließt das Paket zahlreiche kritische Sicherheitslücken und sorgt für die Stabilität von Altsystemen im Unternehmenseinsatz.

Warum ist das wichtig?

Für viele IT-Verantwortliche im DACH-Raum ist Windows 10 nach wie vor das primäre Betriebssystem auf zahlreichen Arbeitsplatzrechnern. Da der reguläre Support für Windows 10 ausgelaufen ist, stellt das ESU-Programm die einzige Möglichkeit dar, weiterhin offizielle Sicherheitsupdates direkt von Microsoft zu erhalten. Ohne diese regelmäßigen Patches sind Systeme extrem anfällig für neu entdeckte Exploit-Ketten, Ransomware und gezielte Angriffe auf die Infrastruktur. KB5122878 schließt Schwachstellen, die andernfalls als Einfallstor in das Unternehmensnetzwerk genutzt werden könnten. Besonders Branchen mit strengen Compliance-Vorgaben, wie das Finanz- und Gesundheitswesen, sind auf diese lückenlose Absicherung angewiesen, um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen und Bußgelder zu vermeiden.

Was Nutzer jetzt tun sollten

IT-Administratoren sollten die Verteilung des Updates KB5122878 zeitnah in ihrer Deployment-Infrastruktur planen und testen. Da es sich um ein ESU-Update handelt, ist eine gültige ESU-Lizenzierung auf den betroffenen Windows-10-Clients zwingend erforderlich, damit das Update erfolgreich installiert werden kann.

Fazit

Das Update KB5122878 zeigt deutlich, dass der Schutz von Legacy-Systemen im B2B-Bereich eine kontinuierliche Aufgabe bleibt. Unternehmen sollten die Gnadenfrist des ESU-Programms jedoch nicht als dauerhafte Lösung betrachten, sondern parallel den Übergang zu Windows 11 oder modernen Cloud-Arbeitsplätzen vorantreiben, um langfristig sicher und compliant zu bleiben.

Quelle: BleepingComputer