Microsoft · 16.9.2026
Microsoft untersucht weiterhin einen Fehler, bei dem die Copilot-Schaltflächen im klassischen Outlook verschwinden, und bietet betroffenen Admins einen Workaround.
Microsoft untersucht weiterhin ein bekanntes Problem, bei dem die Schaltflächen für Microsoft Copilot und den Copilot-Chat im klassischen Outlook für Windows unerwartet verschwinden. Betroffene Anwender können dadurch nicht mehr direkt aus dem E-Mail-Client auf die KI-Funktionen zugreifen, obwohl die entsprechenden Lizenzen aktiv sind. Der Softwarekonzern hat nun Details zu den Ursachen sowie einen vorübergehenden Workaround für IT-Administratoren veröffentlicht.
In vielen Unternehmen im DACH-Raum ist das klassische Outlook nach wie vor der Standard für die tägliche E-Mail-Kommunikation, da das neue Outlook oft noch nicht alle benötigten Enterprise-Features bietet. Wenn teuer lizenzierte Zusatzfunktionen wie Microsoft 365 Copilot plötzlich unbrauchbar werden, beeinträchtigt dies die Produktivität der Mitarbeiter erheblich. Da es sich hierbei um ein serverseitiges oder konfigurationsbedingtes Problem handelt, müssen IT-Verantwortliche proaktiv eingreifen, um den reibungslosen Betrieb der KI-Assistenten in ihrer Infrastruktur sicherzustellen.
Da ein finaler Bugfix noch aussteht, empfiehlt Microsoft einen manuellen Workaround, um die Copilot-Integration wiederherzustellen. Die Ursache liegt häufig in den Datenschutzeinstellungen für verbundene Erfahrungen in Office. IT-Administratoren und versierte Nutzer sollten folgende Schritte prüfen und durchführen:
Zusätzlich sollten Administratoren sicherstellen, dass die installierte Office-Version auf dem neuesten Stand des jeweiligen Update-Kanals (Current Channel oder Monthly Enterprise Channel) ist, um künftige Fehlerbehebungen direkt zu erhalten.
Das Problem verdeutlicht die Komplexität bei der Integration neuer Cloud-Dienste in etablierte Desktop-Anwendungen. Solange Microsoft keinen automatischen Patch bereitstellt, müssen IT-Abteilungen den beschriebenen Workaround nutzen, um unzufriedene Anwender und ungenutzte Copilot-Lizenzen zu vermeiden.
Quelle: BleepingComputer