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Windows 11: VPN-Probleme nach Oktober-Updates weiterhin ungelöst

Microsoft · 21.10.2026

Microsoft räumt ein, dass ein bekannter Fehler bei Always-On-VPN-Verbindungen unter Windows 11 trotz gegenteiliger Update-Dokumentation noch nicht behoben wurde.

Microsoft hat eingeräumt, dass ein hartnäckiger Fehler im Zusammenhang mit Always On VPN unter Windows 11 entgegen vorheriger Ankündigungen doch nicht mit den kumulativen Updates vom Oktober behoben wurde. Der Softwarekonzern hatte die Störung fälschlicherweise in den offiziellen Release Notes als gelöst deklariert. IT-Administratoren in Unternehmensnetzwerken müssen sich somit weiterhin auf potenzielle Verbindungsabbrüche und Probleme beim automatischen Verbindungsaufbau einstellen.

Warum ist das wichtig?

Für Unternehmen im DACH-Raum ist die Zuverlässigkeit von VPN-Verbindungen ein kritischer Faktor, insbesondere bei der Absicherung von mobilen Arbeitsplätzen und Homeoffice-Zugängen. Always On VPN sorgt dafür, dass Client-Geräte sich automatisch und verschlüsselt mit dem Firmennetzwerk verbinden, sobald eine Internetverbindung besteht. Da Microsoft den Fehler fälschlicherweise als behoben markiert hat, stehen IT-Abteilungen nun vor der Herausforderung, dass geplante Update-Rollouts die Störung nicht beseitigen. Dies führt zu zusätzlichem administrativen Aufwand, da bestehende Workarounds vorerst aktiv bleiben müssen.

Was Nutzer jetzt tun sollten

IT-Verantwortliche und Systemadministratoren sollten ihre Update-Strategie für Windows 11 (insbesondere die betroffenen Versionen 22H2 und 23H2) anpassen und die VPN-Konnektivität in Testumgebungen genau überwachen. Da die kumulativen Updates das Problem nicht lösen, sind folgende Schritte ratsam:

Fazit

Die fehlerhafte Deklaration des VPN-Fixes verdeutlicht, wie wichtig gründliche Tests von Windows-Updates in isolierten IT-Umgebungen vor dem breiten Rollout sind. Solange kein finaler Patch vorliegt, bleibt das Thema VPN-Stabilität unter Windows 11 ein Risikofaktor für den reibungslosen Remote-Betrieb in Unternehmen.

Quelle: BleepingComputer