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Windows 11: Update KB5120998 setzt Mauseinstellungen zurück

Microsoft · 31.8.2026

Microsoft bestätigt, dass das optionale Vorschau-Update KB5120998 für Windows 11 zu unerwünschten Änderungen an den Mauseinstellungen führt.

Microsoft hat ein Problem mit dem optionalen, nicht-sicherheitsrelevanten Vorschau-Update KB5120998 für Windows 11 bestätigt. Nach der Installation des Updates berichten Anwender, dass benutzerdefinierte Mauseinstellungen, wie beispielsweise die Zeigergeschwindigkeit oder die Tastenbelegung, automatisch auf die Standardwerte zurückgesetzt werden. Betroffen sind verschiedene Versionen des Betriebssystems, auf denen das optionale Update eingespielt wurde.

Warum ist das wichtig?

Für IT-Administratoren in Unternehmen und anspruchsvolle Privatanwender im DACH-Raum stellt dieser Fehler ein lästiges Usability-Problem dar. Insbesondere in professionellen Arbeitsumgebungen, in denen Mitarbeiter auf präzise Eingabegeräte angewiesen sind – wie etwa in der Grafikbearbeitung, der CAD-Konstruktion oder bei der Nutzung spezialisierter Software –, führen veränderte Mauseinstellungen zu spürbaren Produktivitätsverlusten. Zudem erhöht das unvorhergesehene Verhalten das Supportaufkommen für IT-Abteilungen, da betroffene Mitarbeiter die Ursache oft nicht selbst identifizieren können und sich an den Helpdesk wenden.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Da es sich bei KB5120998 um ein optionales Vorschau-Update handelt, sollten IT-Verantwortliche die Verteilung dieses spezifischen Patches in Unternehmensnetzwerken vorerst stoppen. Wenn das Update bereits auf Systemen installiert wurde und Probleme verursacht, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:

Fazit

Der Vorfall verdeutlicht erneut, dass optionale Vorschau-Updates vor dem globalen Rollout in Unternehmensnetzwerken gründlich geprüft oder gänzlich gemieden werden sollten. Microsoft arbeitet in der Regel an einer Behebung, die in den kommenden regulären Patchday-Updates integriert wird. Bis dahin ist ein vorsichtiger Umgang mit solchen optionalen Aktualisierungen der beste Schutz vor unerwarteten Supportfällen.

Quelle: BleepingComputer