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Microsoft deaktiviert klassische Textvorschläge in Word und Outlook

Microsoft · 1.9.2026

Microsoft schaltet die klassischen Textvorhersagen in Word und Outlook ab. IT-Admins sollten die Auswirkungen auf die Produktivität und Lizenz-Optionen prüfen.

Microsoft hat angekündigt, die klassischen, integrierten Textvorschläge in den Desktop-Anwendungen von Word und Outlook zu deaktivieren. Diese Funktion, die Nutzern während des Schreibens Wort- und Phrasenvervollständigungen vorschlug, wird in bestimmten Client-Versionen nicht mehr unterstützt. IT-Verantwortliche müssen sich auf diese Änderung einstellen, da sie direkte Auswirkungen auf den gewohnten Workflow der Anwender hat.

Warum ist das wichtig?

Für Unternehmen im DACH-Raum bedeutet der Wegfall dieser Funktion zunächst eine Umstellung für die Endanwender, die sich im Arbeitsalltag auf die automatische Vervollständigung verlassen haben. Microsoft begründet solche Schritte meist mit der Konsolidierung seiner Codebasis und dem Fokus auf modernere, KI-gestützte Assistenzsysteme wie den Microsoft Copilot. Da die klassischen, lokalen Textvorhersagen ohne Zusatzkosten und ohne komplexe Cloud-Infrastruktur funktionierten, stellt die Deaktivierung für Organisationen ohne entsprechende KI-Lizenzen einen funktionellen Einschnitt dar. Admins müssen nun abwägen, ob sie alternative Editierhilfen aktivieren oder den Übergang zu moderneren Lösungen einleiten.

Was Nutzer jetzt tun sollten

IT-Administratoren sollten zeitnah prüfen, welche Office-Versionen und Update-Kanäle im Unternehmen im Einsatz sind, um den genauen Zeitpunkt der Deaktivierung für ihre Flotte zu bestimmen. Folgende Schritte sind nun ratsam:

Fazit

Die Abschaltung zeigt einmal mehr Microsofts Strategie, ältere, rein clientseitige Komfortfunktionen zugunsten von cloud- und KI-basierten Diensten zurückzubauen. Unternehmen sollten dies zum Anlass nehmen, ihre Lizenzstrategie im Bereich der Bürosoftware zukunftssicher aufzustellen.

Quelle: WinFuture