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Microsoft-Updates blockieren USB-Audiogeräte auf Windows-Systemen

Microsoft · 14.9.2026

Nach den aktuellen September-Sicherheitsupdates klagen Nutzer über Probleme mit USB-Audiogeräten unter Windows. Microsoft hat den Fehler bereits bestätigt.

Nach der Installation der September-Sicherheitsupdates KB5124008 und KB5124012 kann es auf bestimmten Windows-Systemen zu Problemen mit USB-Audiogeräten kommen. Microsoft hat offiziell bestätigt, dass diese Updates dazu führen können, dass angeschlossene USB-Audiogeräte nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren oder gar keinen Ton mehr ausgeben. Betroffen sind sowohl private Anwender als auch Arbeitsplätze in Unternehmensnetzwerken.

Warum ist das wichtig?

Für Unternehmen im DACH-Raum ist diese Einschränkung im Arbeitsalltag besonders kritisch. Viele Mitarbeiter sind für die tägliche Kommunikation, etwa bei Videokonferenzen über Microsoft Teams oder IP-Telefonie, auf funktionierende USB-Headsets, Mikrofone oder externe Soundkarten angewiesen. Ein plötzlicher Ausfall dieser Geräte stört nicht nur den Betriebsablauf, sondern erhöht auch das Ticketaufkommen bei internen IT-Helpdesks erheblich. Da es sich bei den betroffenen Paketen um sicherheitsrelevante Updates handelt, stehen IT-Verantwortliche vor dem Dilemma, zwischen Systemsicherheit und funktionsfähiger Hardware abwägen zu müssen.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Administratoren und betroffene Anwender sollten zunächst prüfen, ob die genannten Update-Pakete auf den Systemen installiert wurden. Wenn Audioprobleme auftreten, empfiehlt es sich, die folgenden Schritte zu prüfen:

Ein vollständiges Deinstallieren der Sicherheitsupdates sollte aufgrund der damit verbundenen Sicherheitsrisiken nur als letzte Option und nach einer genauen Risikoabwägung in Betracht gezogen werden.

Fazit

Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig ein strukturiertes Patch-Management in Unternehmen ist. Vor dem flächendeckenden Rollout von monatlichen Windows-Updates sollten diese idealerweise in einer Testumgebung auf Kompatibilität mit der Standard-Hardware der Belegschaft geprüft werden.

Quelle: BleepingComputer