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Microsoft: September-Sicherheitsupdates stören Always On VPN unter Windows 11

Microsoft · 23.9.2026

Nach der Installation der aktuellen September-Updates melden Administratoren massive Probleme mit Always On VPN-Verbindungen unter Windows 11.

Microsoft hat offiziell davor gewarnt, dass die im September veröffentlichten Sicherheitsupdates zu schwerwiegenden Verbindungsproblemen bei Always On VPN auf bestimmten Windows-11-Systemen führen können. IT-Administratoren berichten vermehrt, dass nach der Installation der neuesten Patches keine stabilen Tunnelverbindungen mehr aufgebaut werden können oder bestehende Verbindungen unvermittelt abbrechen. Microsoft hat das Problem bestätigt und untersucht die Ursachen derzeit mit Hochdruck.

Warum ist das wichtig?

Die Always-On-VPN-Funktionalität gehört in vielen mittelständischen und großen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Standard für sicheres mobiles Arbeiten. Sie stellt sicher, dass Laptops von Mitarbeitern im Homeoffice oder im Außendienst automatisch und verschlüsselt mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden sind. Ein Ausfall dieser Technologie blockiert den Zugriff auf interne Ressourcen, Datenbanken und Anwendungen. Dies führt nicht nur zu massiven Produktivitätseinbußen, sondern belastet auch die IT-Hotlines der Betriebe erheblich, da betroffene Mitarbeiter handlungsunfähig sind.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Verantwortliche IT-Leiter und Systemadministratoren sollten die Verteilung der September-Sicherheitsupdates für Windows 11 vorübergehend pausieren, bis Microsoft eine fehlerbereinigte Version oder einen Hotfix bereitstellt. Auf Systemen, die das Update bereits erhalten haben und die nun unter VPN-Ausfällen leiden, kann die Deinstallation des spezifischen KB-Updates als temporärer Workaround dienen. Da dies jedoch bekannte Sicherheitslücken wieder öffnen kann, sollte dieser Schritt nur nach einer genauen Risikoabwägung und unter Absicherung durch alternative Schutzmaßnahmen erfolgen. Zudem empfiehlt es sich, die Microsoft-Statusseiten aktiv auf die Bereitstellung eines „Known Issue Rollback“ (KIR) zu prüfen.

Fazit

Der Vorfall zeigt einmal mehr, dass selbst reguläre Sicherheitsupdates das Potenzial haben, kritische Geschäftsprozesse lahmzulegen. Ein strukturiertes und in Phasen unterteiltes Patch-Management ist für IT-Abteilungen im DACH-Raum unverzichtbar, um die Balance zwischen zeitnaher IT-Sicherheit und der Aufrechterhaltung des täglichen Betriebs erfolgreich zu meistern.

Quelle: BleepingComputer