Microsoft · 21.9.2026
Microsoft beendet am 16. Dezember die Unterstützung für die 365 Companion Apps in Windows 11, die schnellen Zugriff auf Kontakte, Kalender und Dateien boten.
Microsoft stellt zum 16. Dezember 2024 die sogenannten Microsoft 365 Companion Apps für die Taskleiste in Windows 11 ein. Diese Anwendungen wurden erst im vergangenen Jahr eingeführt und sollten Anwendern einen direkten und schnellen Zugriff auf Kontakte, Kalendertermine und wichtige Dateien ermöglichen. Mit diesem Schritt beendet der Softwarekonzern ein kurzes Experiment zur tieferen Verzahnung seiner Cloud-Dienste mit der Desktop-Oberfläche.
Für IT-Verantwortliche und Administratoren in Unternehmen bedeutet diese Ankündigung vor allem eine Konsolidierung der Benutzeroberflächen. Da die Companion-Apps direkt in der Taskleiste platziert waren, haben sich einige Anwender im DACH-Raum an diesen schnellen Workflow gewöhnt. Der Wegfall erfordert zwar keine technischen Anpassungen an der Systemlandschaft, könnte jedoch zu Nachfragen beim internen IT-Support führen, wenn gewohnte Verknüpfungen plötzlich verschwinden. Zudem zeigt der Schritt, dass Microsoft die Integration seiner Microsoft-365-Dienste in die lokale Windows-Oberfläche kontinuierlich hinterfragt und wenig genutzte Schnittstellen zügig wieder entfernt. Für anspruchsvolle Privatnutzer entfällt damit eine weitere Option, ihren Desktop individuell zu organisieren.
Da die Abschaltung serverseitig und über auslaufende App-Updates gesteuert wird, müssen Administratoren keine aktiven Deinstallationen über Gruppenrichtlinien oder Management-Tools wie Microsoft Intune erzwingen. Dennoch sollten folgende Schritte berücksichtigt werden:
Die Einstellung der Companion-Apps nach so kurzer Laufzeit verdeutlicht, wie dynamisch Microsoft sein Betriebssystem-Ökosystem anpasst. Für Unternehmen ist dies ein Signal, sich bei der Schulung von Mitarbeitern auf die etablierten Kernanwendungen wie Outlook und Teams zu konzentrieren, anstatt auf kurzlebige Zusatzfunktionen der Windows-Taskleiste zu setzen.
Quelle: Dr. Windows