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Support-Ende angekündigt: Windows Server 2016 erhält ab Januar 2027 keine Updates mehr

Microsoft · 23.10.2026

Microsoft erinnert an das bevorstehende Support-Ende von Windows Server 2016 im Januar 2027. IT-Verantwortliche sollten die Migration frühzeitig planen.

Microsoft hat offiziell an das bevorstehende Ende des erweiterten Supports für Windows Server 2016 erinnert. Am 12. Januar 2027 wird das Betriebssystem zum letzten Mal reguläre Sicherheitsupdates erhalten. Nach diesem Datum stellt der Hersteller sämtliche kostenfreien Aktualisierungen und den technischen Support ein, was betroffene Systeme anfällig für neu entdeckte Sicherheitslücken macht.

Warum ist das wichtig?

In vielen IT-Infrastrukturen im DACH-Raum ist Windows Server 2016 nach wie vor eine feste Größe. Das Betriebssystem läuft häufig auf Legacy-Systemen oder steuert geschäftskritische Anwendungen, die über Jahre hinweg nicht verändert wurden. Ein Weiterbetrieb über das offizielle Support-Ende hinaus birgt erhebliche Risiken für die IT-Sicherheit. Ohne regelmäßige Sicherheits-Patches werden diese Server zu attraktiven Zielen für Cyberkriminelle, die gezielt ungepatchte Schwachstellen ausnutzen. Zudem drohen Compliance-Verstöße: Viele regulatorische Vorgaben und Standards wie die DSGVO oder Branchenzertifizierungen setzen den Einsatz aktiv unterstützter Software voraus.

Was Nutzer jetzt tun sollten

IT-Verantwortliche und Systemadministratoren sollten nicht bis Ende 2026 warten, sondern zeitnah eine Bestandsaufnahme ihrer Serverlandschaft durchführen. Folgende Schritte sind nun ratsam:

Fazit

Obwohl bis Januar 2027 scheinbar noch viel Zeit verbleibt, erfordern komplexe Migrationsprojekte in Unternehmen oft monatelange Planung und Testphasen. Ein frühzeitiger Beginn schützt vor überstürzten Migrationen unter Zeitdruck und sichert die kontinuierliche Stabilität und Sicherheit der Unternehmens-IT.

Quelle: BleepingComputer