Microsoft · 15.10.2026
Windows Server 2022 ist in die Phase des Extended Support eingetreten. Sicherheitsupdates laufen bis 2031 weiter, doch neue Funktionen gibt es ab sofort nicht mehr standardmäßig.
Microsoft hat das Ende des regulären Mainstream-Supports für Windows Server 2022 bekannt gegeben. Das Betriebssystem wechselt damit offiziell in die Phase des erweiterten Supports (Extended Support), die bis zum 14. Oktober 2031 laufen wird. Für IT-Abteilungen bedeutet dies eine wichtige Zäsur in der langfristigen Patch- und Update-Planung ihrer Server-Infrastrukturen.
Der Übergang in den Extended Support betrifft zahlreiche Unternehmen im DACH-Raum, die Windows Server 2022 als stabiles Rückgrat ihrer IT-Landschaft nutzen. Ab sofort stellt Microsoft standardmäßig keine neuen Funktionen, Design-Änderungen oder nicht-sicherheitsrelevanten Updates mehr bereit. Kritische Sicherheitsupdates und Patches zur Behebung von Schwachstellen werden jedoch weiterhin kostenlos und automatisch verteilt. Für Administratoren bedeutet dies zwar keine unmittelbare Sicherheitsgefahr, aber das System ist technologisch auf dem aktuellen Stand eingefroren. Lizenzrechtlich und funktional gibt es ab jetzt keine Weiterentwicklung mehr, was insbesondere bei der Integration neuer Hardware oder Cloud-Dienste mittelfristig zu Kompatibilitätsproblemen führen kann.
IT-Verantwortliche sollten nun strukturiert vorgehen, um die Zukunftsfähigkeit ihrer Systeme zu sichern:
Das Erreichen des Mainstream-Support-Endes von Windows Server 2022 ist ein normaler Schritt im Produktlebenszyklus. Dank der fünfjährigen Extended-Support-Phase bleibt genügend Zeit für eine geordnete Migration, dennoch sollte die Planung für den Wechsel auf Windows Server 2025 zeitnah angestoßen werden.
Quelle: BleepingComputer