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Nordkoreanische Hackergruppe WaterPlum infiziert weltweit 30.000 Geräte

Security · 19.9.2026

Eine Warnung von Strafverfolgungsbehörden zeigt das Ausmaß einer globalen Kampagne der Gruppe WaterPlum, bei der Millionen erbeutet wurden.

Eine gemeinsame Warnung internationaler Strafverfolgungsbehörden macht auf die Aktivitäten der nordkoreanischen Hackergruppe "WaterPlum" aufmerksam. Demnach hat die Gruppierung im Zeitraum von Dezember 2025 bis Juli 2026 weltweit mindestens 30.000 Geräte kompromittiert. Ziel der Angriffe war primär der Diebstahl von Kryptowährungen im Wert von über 10,7 Millionen US-Dollar, die direkt nach Nordkorea transferiert wurden.

Warum ist das wichtig?

Die Kampagne von WaterPlum verdeutlicht die anhaltende Bedrohung durch staatlich gesteuerte Akteure, die sich auf finanzorientierte Cyberkriminalität spezialisiert haben. Auch Unternehmen und anspruchsvolle Privatnutzer im DACH-Raum stehen im Visier solcher Kampagnen, da die Angreifer hochentwickelte Schadsoftware nutzen, die oft über längere Zeiträume unbemerkt im Hintergrund agiert. Die erbeuteten Gelder dienen häufig der Umgehung internationaler Sanktionen. Für IT-Verantwortliche zeigt dieser Vorfall, dass scheinbar unbedeutende Sicherheitslücken in Infrastrukturen ausreichen, um Teil eines globalen Botnetzes zu werden und sensible Vermögenswerte zu verlieren.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Um Netzwerke und Endgeräte effektiv vor hochentwickelten Bedrohungen dieser Art zu schützen, sollten IT-Verantwortliche und Administratoren dringend folgende Maßnahmen ergreifen:

Fazit

Der Fall WaterPlum untermauert die Notwendigkeit einer proaktiven Sicherheitsstrategie. Nur durch ein lückenloses Patch-Management, kontinuierliche Überwachung und die Sensibilisierung der Mitarbeiter lassen sich komplexe, staatlich gelenkte Cyberangriffe dauerhaft abwehren.

Quelle: BleepingComputer