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PHP2Shell-Schwachstellen: Millionen Angriffsversuche mit Mirai-Malware scheitern

Security · 23.10.2026

Angreifer versuchen derzeit massenhaft, die neuen PHP2Shell-Sicherheitslücken für die Verbreitung der Mirai-Botnetz-Variante „Potassium“ auszunutzen – bislang jedoch meist erfolglos.

Kriminelle Akteure versuchen derzeit im großen Stil, kürzlich offengelegte Schwachstellen unter dem Namen PHP2Shell auszunutzen. Ziel der Angriffe ist es, anfällige Systeme in eine Variante des berüchtigten Mirai-Botnetzes namens Potassium zu integrieren. Ersten Analysen zufolge erweist sich die erfolgreiche Ausnutzung der Sicherheitslücken in der Praxis jedoch als schwieriger als von den Angreifern angenommen, weshalb ein Großteil der Angriffe bisher fehlschlägt.

Warum ist das wichtig?

Obwohl die aktuellen Angriffe meist erfolglos bleiben, zeigt die schiere Masse der Angriffsversuche im zweistelligen Millionenbereich das hohe Interesse der Cyberkriminellen. Für Unternehmen und Webseitenbetreiber im DACH-Raum stellt dies eine ernstzunehmende Bedrohung dar, da PHP eine der am weitesten verbreiteten serverseitigen Skriptsprachen ist. Sobald funktionierende Exploits öffentlich verfügbar werden oder die Angreifer ihre Methoden verfeinern, droht eine schnelle Kompromittierung ungeschützter Server. Ein infiziertes System kann nicht nur für DDoS-Angriffe missbraucht werden, sondern dient Angreifern oft auch als Einstiegspunkt in das interne Unternehmensnetzwerk.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Administratoren und IT-Verantwortliche sollten unverzüglich prüfen, ob ihre PHP-Installationen und die darauf laufenden Webanwendungen von den PHP2Shell-Schwachstellen betroffen sind. Folgende Maßnahmen werden dringend empfohlen:

Fazit

Auch wenn die aktuelle Angriffswelle aufgrund technischer Hürden bei der Ausnutzung ins Leere läuft, ist dies kein Grund zur Entwarnung. IT-Abteilungen sollten das Zeitfenster nutzen, um ihre Systeme abzusichern, bevor verfeinerte Exploit-Varianten im Umlauf sind.

Quelle: The Hacker News