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Kritische Sicherheitslücken in Cisco-Switches und Lizenz-Software

Security · 9.10.2026

Cisco schließt kritische Schwachstellen in Cisco License On-Prem und Nexus-Switches, die Angreifern vollständigen Zugriff mit Root-Rechten ermöglichen.

Der Netzwerkriese Cisco hat mehrere Sicherheitsupdates veröffentlicht, um kritische Schwachstellen in verschiedenen Produkten zu schließen. Besonders betroffen sind die Software-Lösung Cisco License On-Prem sowie die Switches der Reihe Nexus 3000 und 9000. Angreifer können diese Sicherheitslücken unter anderem ausnutzen, um administrative Root-Rechte auf den betroffenen Systemen zu erlangen und die vollständige Kontrolle zu übernehmen.

Warum ist das wichtig?

In vielen IT-Infrastrukturen im DACH-Raum bilden Cisco-Switches das Rückgrat des internen Netzwerks. Ein erfolgreicher Angriff auf diese Komponenten gefährdet die gesamte Netzwerksicherheit und kann als Einfallstor für weitreichendere Angriffe, wie das Einschleusen von Ransomware oder den Diebstahl sensibler Unternehmensdaten, dienen. Die Schwachstelle in Cisco License On-Prem ist besonders brisant, da diese On-Premises-Lizenzierungssoftware häufig in geschlossenen oder hochgradig regulierten Unternehmensumgebungen eingesetzt wird. Wenn Angreifer hier administrativen Zugriff erhalten, können sie die Integrität des Lizenzmanagements kompromittieren und unbefugt Konfigurationen ändern. Da die Ausnutzung der Sicherheitslücken teilweise ohne vorherige Authentifizierung möglich ist, ist das Bedrohungspotenzial für Unternehmen als sehr hoch einzustufen.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Systemadministratoren und IT-Verantwortliche in Unternehmen sollten unverzüglich prüfen, ob die betroffenen Cisco-Produkte im eigenen Netzwerk im Einsatz sind. Cisco hat bereits entsprechende Sicherheitsupdates und Patches bereitgestellt, die diese Schwachstellen beheben. Folgende Maßnahmen sollten priorisiert umgesetzt werden:

Fazit

Die aktuellen Sicherheitslücken verdeutlichen einmal mehr, dass nicht nur Betriebssysteme, sondern auch Netzwerkkomponenten und deren Verwaltungssoftware im Fokus von Angreifern stehen. Ein proaktives Patch-Management ist unerlässlich, um die Integrität der gesamten Unternehmens-IT dauerhaft zu gewährleisten.

Quelle: heise Security