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Pwn2Own: Google Pixel 10 trotz aktueller Patches aus der Ferne gehackt

Security · 9.10.2026

Sicherheitsforschern ist es beim Hacking-Wettbewerb Pwn2Own gelungen, ein vollständig gepatchtes Google Pixel 10 per Remote-Exploit erfolgreich zu kompromittieren.

Beim renommierten Hacking-Wettbewerb Pwn2Own im irischen Cork ist es drei unterschiedlichen Sicherheitsforschungsteams gelungen, erfolgreiche Remote-Exploits gegen das Google Pixel 10 zu demonstrieren. Das Besondere an diesem Wettbewerb ist, dass alle angegriffenen Zielgeräte zwingend auf dem absolut neuesten Softwarestand sein müssen. Google wurde im Zuge des kontrollierten Verfahrens über die gefundenen Schwachstellen informiert, um zeitnah entsprechende Sicherheitsupdates entwickeln zu können.

Warum ist das wichtig?

Für IT-Verantwortliche und Systemadministratoren im DACH-Raum zeigt dieser Vorfall eindringlich, dass auch modernste und vollständig aktualisierte Mobilgeräte keine absolute Sicherheit bieten können. Smartphones wie das Google Pixel 10 sind in vielen Unternehmen feste Bestandteile von BYOD-Konzepten (Bring Your Own Device) oder werden als dedizierte Diensthandys eingesetzt. Sie besitzen häufig direkten Zugriff auf sensible Unternehmensressourcen, interne Netzwerke und kritische Kommunikationskanäle. Wenn Angreifer in der Lage sind, solche Geräte ohne physischen Zugriff aus der Ferne zu kompromittieren, stellt dies ein erhebliches Risiko für die Datensicherheit von Unternehmen dar. Der Vorfall belegt, dass selbst restriktive Betriebssystem-Architekturen wie Android auf neuester Hardware-Generation anfällig für hochentwickelte Angriffe bleiben.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Da die Schwachstellen im Rahmen eines „Responsible Disclosure“-Verfahrens direkt an den Hersteller gemeldet wurden, bleiben technische Details bis zur Bereitstellung eines Patches unter Verschluss. Dennoch sollten IT-Abteilungen und sicherheitsbewusste Anwender unverzüglich folgende Maßnahmen ergreifen:

Fazit

Die erfolgreichen Hacks verdeutlichen, dass sich Unternehmen im B2B-Umfeld niemals ausschließlich auf die native Sicherheit mobiler Betriebssysteme verlassen dürfen. Eine mehrschichtige Sicherheitsstrategie, die Identitätsprüfung und Netzwerksegmentierung einschließt, bleibt für den Schutz sensibler Geschäftsdaten unerlässlich.

Quelle: The Hacker News