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Cyberangriff auf TU München: Altsystem ermöglichte Datenabfluss bei 60.000 Personen

Security · 6.11.2026

Die Technische Universität München wurde Opfer eines Cyberangriffs. Über ein unzureichend gesichertes Altsystem gelang den Angreifern der Zugriff auf sensible Nutzerdaten.

Die Technische Universität München (TUM) ist Ziel eines erfolgreichen Cyberangriffs geworden. Unbekannte Angreifer nutzten eine Schwachstelle in einem älteren, nicht mehr aktiv gepflegten System, um in die IT-Infrastruktur einzudringen. Von dem Vorfall sind potenziell die persönlichen Daten von rund 60.000 Studierenden, Mitarbeitenden und Alumni betroffen.

Warum ist das wichtig?

Dieser Vorfall verdeutlicht eine der größten Sicherheitsrisiken in der IT-Landschaft von Organisationen und Unternehmen im DACH-Raum: sogenannte Altsysteme (Legacy-Systeme). Oftmals laufen diese Anwendungen im Hintergrund weiter, weil sie für historische Daten oder spezifische Nischenprozesse benötigt werden, während sie gleichzeitig aus dem Fokus der regulären Sicherheitsupdates geraten. Für IT-Verantwortliche zeigt der Fall der TUM, dass unzureichend gehärtete oder vergessene Systeme als perfektes Sprungbrett für Angreifer dienen, um Sicherheitsbarrieren zu umgehen und tief in das Netzwerk einzudringen.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Direkt betroffene Personen der TU München sollten umgehend ihre Passwörter ändern und in nächster Zeit besonders aufmerksam auf Phishing-Mails oder ungewöhnliche Kontaktaufnahmen achten, da entwendete Daten häufig für Social-Engineering-Angriffe missbraucht werden. Für IT-Administratoren in Unternehmen liefert der Vorfall einen dringenden Handlungsaufruf:

Quelle: Golem Security