Microsoft · 3.10.2026
Der Marktanteil von Windows 10 sinkt kontinuierlich. IT-Verantwortliche müssen den Umstieg auf Windows 11 forcieren, um Sicherheitsrisiken nach dem Support-Ende zu vermeiden.
Die Nutzerzahlen von Windows 10 haben einen neuen historischen Tiefstand erreicht, während die Migration auf Windows 11 im Unternehmensumfeld und bei anspruchsvollen Privatnutzern spürbar an Fahrt gewinnt. Dieser Trend verdeutlicht, dass sich immer mehr IT-Verantwortliche und Administratoren auf das bevorstehende Support-Ende des Betriebssystems vorbereiten. Der schwindende Marktanteil markiert eine entscheidende Phase für die IT-Infrastruktur in vielen Betrieben.
Für Unternehmen im DACH-Raum ist diese Entwicklung von hoher Relevanz. Microsoft wird den regulären Support für Windows 10 im Oktober 2025 einstellen. Nach diesem Datum werden keine kostenlosen Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt, was ungepatchte Systeme zu einem primären Angriffsziel für Cyberkriminelle macht. Da viele geschäftskritische Anwendungen und Hardwarekomponenten zertifiziert werden müssen, erfordert der Wechsel auf Windows 11 eine sorgfältige und frühzeitige Planung. Wer den Umstieg verschleppt, riskiert nicht nur gefährliche Sicherheitslücken, sondern auch Compliance-Verstöße und erhöhte Betriebskosten durch das kostenpflichtige Extended Security Updates (ESU) Programm.
Administratoren und IT-Entscheider sollten umgehend eine umfassende Bestandsaufnahme ihrer Client-Hardware durchführen. Da Windows 11 strengere Systemanforderungen wie TPM 2.0 und kompatible Prozessoren stellt, muss geklärt werden, welche Altgeräte ersetzt oder aufgerüstet werden müssen. Zudem gilt es, die Lizenzierung zu prüfen und gegebenenfalls auf Volumenlizenzen von Windows 11 Enterprise umzustellen, um von erweiterten Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen zu profitieren. Für Systeme, die vorerst nicht migriert werden können, sollten bereits jetzt Budgets für das ESU-Programm eingeplant oder alternative Sicherheitskonzepte evaluiert werden.
Der Abschied von Windows 10 ist unumkehrbar. Unternehmen sollten den aktuellen Abwärtstrend als unmissverständliches Signal verstehen, ihre Migrationsprojekte zu finalisieren. Nur durch einen rechtzeitigen Wechsel auf Windows 11 lässt sich eine homogene, sichere und zukunftsfähige IT-Landschaft ohne teure Übergangsfristen gewährleisten.
Quelle: WinFuture