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Support-Ende für Windows 10 LTSB und Server 2016: Handlungsbedarf für Admins

Microsoft · 19.10.2026

Microsoft beendet den regulären Support für Windows 10 LTSB 2016 und Server 2016. Admins müssen nun migrieren oder kostenpflichtige Sicherheitsupdates (ESU) buchen.

Für Unternehmen, die noch auf Windows 10 Enterprise LTSB 2016, IoT Enterprise LTSB 2016 oder Windows Server 2016 setzen, läuft die Zeit ab. Microsoft stellt den regulären Support für diese Betriebssystem-Versionen endgültig ein. Wer die Systeme weiterhin sicher betreiben möchte, muss entweder zeitnah migrieren oder auf die kostenpflichtigen Extended Security Updates (ESU) zurückgreifen.

Warum ist das wichtig?

In vielen DACH-Unternehmen, insbesondere in der Industrie, im Gesundheitswesen und im Mittelstand, laufen Altsysteme oft nach dem Prinzip „Never touch a running system“. Besonders die LTSB-Versionen (Long-Term Servicing Branch) und Windows Server 2016 sind aufgrund ihrer Stabilität in kritischen Infrastrukturen und an Steuerungsrechnern weit verbreitet. Nach dem offiziellen Support-Ende erhalten diese Betriebssysteme jedoch keine regulären Sicherheitsupdates mehr. Ungepatchte Sicherheitslücken sind ein primäres Einfallstor für Cyber-Angriffe wie Ransomware, was im schlimmsten Fall zu Betriebsstillständen führen kann. Zudem verlangen Compliance-Vorgaben und Cyber-Versicherungen in der Regel den Einsatz aktiv unterstützter Software.

Was Nutzer jetzt tun sollten

IT-Verantwortliche und Administratoren sollten unverzüglich handeln und folgende Schritte einleiten:

Fazit

Das Support-Ende von Windows Server 2016 und Windows 10 LTSB 2016 erfordert von IT-Abteilungen sofortiges Handeln. Ein Aufschieben ohne ESU-Absicherung gefährdet die IT-Sicherheit und die Compliance des gesamten Unternehmens.

Quelle: heise Security