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Windows 10 behält hohe Marktanteile: Migrationsdruck für IT-Admins steigt

Microsoft · 5.9.2026

Trotz des nahenden Support-Endes verharren die Nutzerzahlen von Windows 10 auf hohem Niveau. IT-Verantwortliche in Unternehmen müssen jetzt aktiv werden.

Die jüngsten Nutzungszahlen zeigen, dass Windows 10 weiterhin eine dominierende Rolle auf dem Betriebssystem-Markt einnimmt, während der Wechsel zum Nachfolger Windows 11 nur schleppend voranschreitet. Trotz der intensiven Bemühungen seitens Microsoft verharren die Anwenderzahlen von Windows 10 auf einem konstant hohen Niveau. Für IT-Abteilungen und Administratoren verkürzt sich damit das Zeitfenster für die notwendigen Migrationsprozesse zusehends.

Warum ist das wichtig?

Für Unternehmen im DACH-Raum stellt diese Stagnation ein ernstzunehmendes Risiko dar. Viele Organisationen zögern den Umstieg auf Windows 11 hinaus, da strenge Hardware-Vorgaben teure Neuanschaffungen erfordern oder die Kompatibilität spezialisierter Branchensoftware noch nicht vollständig geklärt ist. Da der reguläre kostenfreie Support für Windows 10 im Oktober 2025 endet, drohen ungepatchte Sicherheitslücken oder erhebliche Zusatzkosten für das kostenpflichtige Extended Security Update (ESU) Programm. Auch für anspruchsvolle Privatnutzer wird die Luft dünner, da veraltete Systeme zunehmend zum Ziel von Cyberangriffen werden.

Was Nutzer jetzt tun sollten

IT-Verantwortliche müssen umgehend eine umfassende Inventarisierung ihrer Client-Infrastruktur durchführen. Es gilt, alle Systeme zu identifizieren, die die Mindestanforderungen für Windows 11 nicht erfüllen. Für diese Geräte muss zeitnah entschieden werden, ob eine Hardware-Modernisierung durchgeführt oder ein Budget für die kostenpflichtigen ESU-Sicherheitsupdates eingeplant wird.

Fazit

Die anhaltend hohe Verbreitung von Windows 10 belegt, dass der administrative und finanzielle Aufwand der Migration in vielen Betrieben unterschätzt wird. Ein geordneter und frühzeitiger Übergang auf Windows 11 ist jedoch unvermeidbar, um die IT-Compliance und die Systemsicherheit langfristig zu gewährleisten.

Quelle: WinFuture