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Windows 11: Support-Ende für Version 22H2 im Oktober

Microsoft · 17.9.2026

Microsoft erinnert an das bevorstehende Support-Ende von Windows 11, Version 22H2 (Home & Pro) im Oktober. Administratoren sollten zeitnah handeln.

Microsoft hat Unternehmenskunden und Privatanwender formell an das bevorstehende Support-Ende von Windows 11 in der Version 22H2 (Home und Pro) erinnert. Ab dem 8. Oktober 2024 werden diese Editionen keine monatlichen Sicherheits- und Qualitätsupdates mehr erhalten. Gleichzeitig endet auch der Support für die Enterprise- und Education-Editionen der älteren Version 21H2.

Warum ist das wichtig?

Für Unternehmen und IT-Verantwortliche im DACH-Raum ist diese Frist von hoher Relevanz. Systeme, die keine Sicherheitsupdates mehr erhalten, stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, da neu entdeckte Schwachstellen von Angreifern ungehindert ausgenutzt werden können. Zudem gefährdet der Einsatz nicht mehr unterstützter Betriebssystem-Versionen die Compliance-Richtlinien vieler Organisationen. Da Windows 11 in modernen IT-Infrastrukturen fest etabliert ist, muss der Patch-Status aller Clients lückenlos dokumentiert und gepflegt werden.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Administratoren sollten umgehend den Versionsstand aller Windows-Clients im Netzwerk prüfen. Geräte, die noch mit der Version 22H2 betrieben werden, müssen zeitnah auf eine neuere, unterstützte Version wie Windows 11 23H2 migriert werden. Microsoft hat angekündigt, bei nicht-verwalteten Geräten (wie Home- und unmanaged Pro-Editionen) automatische Feature-Updates zu initiieren, um den Schutz aufrechtzuerhalten. In professionellen Umgebungen sollte das Update kontrolliert über Windows Update for Business (WUfB) oder den Microsoft Endpoint Configuration Manager getestet und ausgerollt werden, um potenzielle Kompatibilitätsprobleme im Vorfeld auszuschließen.

Fazit

Das bevorstehende Support-Ende von Windows 11 22H2 unterstreicht die Notwendigkeit eines strukturierten Update-Managements im Unternehmen. Die Migration auf neuere Builds sollte nicht aufgeschoben werden, um den lückenlosen Schutz sensibler Unternehmensdaten zu garantieren.

Quelle: BleepingComputer