Microsoft · 2.10.2026
Ein kommendes Windows-11-Update reduziert den Arbeitsspeicher-Verbrauch im Systembetrieb um bis zu 3 GB. Davon profitieren besonders ältere Client-Systeme.
Microsoft arbeitet offenbar an einer signifikanten Optimierung des Arbeitsspeicher-Verbrauchs für zukünftige Windows-11-Versionen. Berichten zufolge zeigt ein aktuelles Update im Insider-Kanal, das auf die kommende Version 26H2 hindeutet, eine deutliche Reduzierung des RAM-Bedarfs um bis zu 3 Gigabyte. Diese Ressourceneinsparung wird vor allem durch eine effizientere Verwaltung von Hintergrundprozessen und Systemdiensten erreicht.
Für IT-Verantwortliche und Systemadministratoren in Unternehmen im DACH-Raum ist diese Entwicklung von hoher Relevanz. Viele Unternehmen zögern die Migration auf Windows 11 hinaus, da ältere Client-Hardware oft an die Grenzen ihrer Leistungskapazitäten stößt oder die strengen Systemanforderungen des Betriebssystems nicht optimal erfüllt. Eine Reduzierung des RAM-Verbrauchs um mehrere Gigabyte entlastet insbesondere ältere oder schlanker ausgestattete Arbeitsplatzrechner (Clients mit 8 GB oder 16 GB RAM) spürbar. Dies führt zu einer stabileren Systemleistung, verkürzten Ladezeiten und einer insgesamt höheren Produktivität der Mitarbeiter, ohne dass sofort teure Hardware-Upgrades durchgeführt werden müssen.
Aktuell befinden sich diese Optimierungen noch in der Testphase. Administratoren und IT-Entscheider sollten die kommenden Feature-Updates für Windows 11 genau beobachten und in Testumgebungen evaluieren. Es empfiehlt sich folgende Vorgehensweise:
Die Reduzierung des RAM-Bedarfs unter Windows 11 ist ein wichtiger und überfälliger Schritt von Microsoft, um das Betriebssystem auch auf weniger leistungsstarker Hardware effizienter zu machen. Für Unternehmen bedeutet dies potenziell geringere Investitionskosten in neue Hardware und eine verlängerte Lebensdauer bestehender IT-Infrastrukturen.
Quelle: WinFuture