Microsoft · 24.10.2026
Microsoft arbeitet an einer Option, mit der Nutzer das oft kritisierte Rechtsklick-Kontextmenü in Windows 11 individuell anpassen und aufräumen können.
Microsoft arbeitet an einer lang ersehnten Verbesserung für die Benutzeroberfläche von Windows 11. In aktuellen Testversionen des Betriebssystems zeichnet sich ab, dass Nutzer das Rechtsklick-Kontextmenü künftig nativ anpassen können. Diese Änderung verspricht, eine der größten Schwachstellen der aktuellen Windows-Generation zu beheben und die Produktivität im Arbeitsalltag zu steigern.
Seit der Einführung von Windows 11 steht das überarbeitete Kontextmenü in der Kritik. Um die Benutzeroberfläche übersichtlicher zu gestalten, reduzierte Microsoft die angezeigten Optionen drastisch und verbarg viele klassische Funktionen hinter dem Eintrag „Weitere Optionen anzeigen“. Dies führt im produktiven B2B-Umfeld und bei Power-Usern oft zu zusätzlichen Klicks und damit zu Effizienzverlusten im Workflow.
Die geplante Neuerung erlaubt es IT-Verantwortlichen und Endanwendern, das Menü gezielt nach den eigenen Bedürfnissen zu konfigurieren. Nicht benötigte Einträge von Drittanbieter-Software können ausgeblendet werden, während häufig genutzte Werkzeuge direkt auf der ersten Ebene platziert werden können. Für Unternehmen im DACH-Raum bedeutet dies die Rückkehr zur gewohnten Flexibilität älterer Windows-Versionen, ohne auf das modernisierte Design von Windows 11 verzichten zu müssen.
Da sich die Funktion derzeit noch in der Testphase für Windows-Insider befindet, besteht für den regulären Produktivbetrieb aktuell kein unmittelbarer Handlungsbedarf. IT-Administratoren sollten die kommenden Windows-Updates jedoch aufmerksam verfolgen. Wir empfehlen folgende vorbereitende Schritte:
Die native Personalisierung des Kontextmenüs ist ein wichtiger Schritt Microsofts auf das Feedback der Nutzer zu. Sie zeigt, dass die Optimierung der Usability im Fokus der kommenden Windows-11-Iterationen steht, was die Akzeptanz des Betriebssystems im Unternehmenseinsatz weiter erhöhen dürfte.
Quelle: WinFuture