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Windows 11: Update KB5121003 beschädigt BIOS auf HP-Notebooks

Microsoft · 15.9.2026

Ein fehlerhaftes Windows 11-Update führt auf HP-Laptops zu schweren BIOS-Problemen. IT-Administratoren sollten die automatische Verteilung vorerst stoppen.

Ein fehlerhaftes Windows 11-Update sorgt derzeit für erhebliche Probleme auf Notebooks des Herstellers HP. Berichten zufolge führt die Installation des Updates KB5121003 bei bestimmten Modellen dazu, dass das BIOS beschädigt wird und die Geräte nicht mehr ordnungsgemäß starten. IT-Verantwortliche und Administratoren sollten daher schnell handeln, um Ausfälle in ihrer Infrastruktur zu verhindern.

Warum ist das wichtig?

Für Unternehmen im DACH-Raum, die in großem Umfang auf Client-Hardware von HP setzen, stellt dieser Fehler ein erhebliches Betriebsrisiko dar. Ein beschädigtes BIOS (Basic Input/Output System) kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass betroffene Laptops komplett unbrauchbar werden und zeitaufwendig wiederhergestellt oder physisch repariert werden müssen. Da Windows-Updates in vielen Firmen automatisiert über Gruppenrichtlinien (GPOs) oder Endpoint-Management-Systeme wie Microsoft Intune verteilt werden, droht bei einer unkontrollierten Ausrollung eine Kettenreaktion. Der resultierende Support-Aufwand für die IT-Abteilungen ist enorm, insbesondere im Hinblick auf Remote-Arbeitsplätze, bei denen ein physischer Zugriff auf die Hardware erschwert ist.

Was Nutzer jetzt tun sollten

Administratoren in Firmennetzwerken wird dringend empfohlen, die automatische Verteilung des Updates KB5121003 für HP-Geräte umgehend zu pausieren. Bevor das Update freigegeben wird, sollte eine Testgruppe eingerichtet werden, um die Kompatibilität mit der spezifisch im Unternehmen eingesetzten HP-Hardware und den jeweiligen BIOS-Versionen zu überprüfen. Private Nutzer, die automatische Updates aktiviert haben, sollten diese in den Windows-Einstellungen vorübergehend aussetzen. Falls ein Gerät bereits von dem Fehler betroffen ist und nicht mehr bootet, kann ein BIOS-Reset über die Tastenkombinationen des Herstellers oder das Einspielen eines funktionierenden BIOS-Images über einen USB-Stick Abhilfe schaffen. Zudem sollte geprüft werden, ob HP bereits aktualisierte Firmware-Patches bereitstellt, die vor der Installation des Windows-Updates eingespielt werden müssen.

Fazit

Dieser Vorfall zeigt erneut, wie wichtig ein gestaffeltes Update-Management im Enterprise-Umfeld ist. Automatisierte Updates ohne vorherige Validierung bergen stets das Risiko, kritische Systemkomponenten lahmzulegen. IT-Abteilungen sollten die offizielle Kommunikation von Microsoft und HP in den kommenden Tagen genau verfolgen, um Informationen über einen korrigierten Patch zu erhalten.

Quelle: WinFuture