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Windows Server 2016: Support-Ende erfordert rechtzeitige Migration

Microsoft · 24.10.2026

Microsoft beendet bald den erweiterten Support für Windows Server 2016. IT-Verantwortliche müssen jetzt handeln, um Sicherheitslücken und Compliance-Risiken zu vermeiden.

Microsoft stellt den erweiterten Support für das Betriebssystem Windows Server 2016 in absehbarer Zeit ein. Nach diesem Stichtag wird das System keine regelmäßigen Sicherheitsupdates, Hotfixes oder technischen Support mehr erhalten. IT-Abteilungen in Unternehmen stehen nun vor der dringenden Aufgabe, verbleibende Instanzen zeitnah auf neuere Versionen zu migrieren, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.

Warum ist das wichtig?

Für Unternehmen im DACH-Raum ist das Support-Ende von Windows Server 2016 ein kritischer Meilenstein. Der Betrieb von Servern ohne Sicherheitsupdates stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, da neu entdeckte Schwachstellen von Angreifern ungehindert ausgenutzt werden können. Zudem drohen Compliance-Verstöße, da gängige Standards wie die DSGVO oder branchenspezifische Sicherheitsvorgaben (wie ISO 27001 oder TISAX) den Einsatz von Software vorschreiben, die aktiv mit Sicherheitsupdates versorgt wird. Auch die Kompatibilität mit moderner Software und Hardware von Drittanbietern ist bei einer veralteten Betriebssystemplattform oft nicht mehr gegeben.

Was Nutzer jetzt tun sollten

IT-Verantwortliche und Administratoren sollten unverzüglich eine Bestandsaufnahme ihrer Infrastruktur durchführen, um alle noch aktiven Instanzen von Windows Server 2016 zu identifizieren. Im nächsten Schritt muss eine Migrationsstrategie festgelegt werden:

Fazit

Das bevorstehende Support-Ende von Windows Server 2016 darf von IT-Abteilungen nicht aufgeschoben werden. Eine strukturierte Planung der Migration schützt nicht nur vor Cyber-Risiken, sondern modernisiert gleichzeitig die interne IT-Infrastruktur für zukünftige Anforderungen.

Quelle: WinFuture