Sie haben eine Softwarelizenz gekauft, aber die Mail nicht gefunden? Oder Sie sind unsicher, ob Sie einen Link öffnen dürfen? Prüfen Sie zuerst Bestellung und Nachricht, bevor Sie erneut kaufen oder eine unbekannte Datei starten.
Das richtige Postfach prüfen
Prüfen Sie, welche E-Mail-Adresse Sie beim Kauf verwendet haben. Suchen Sie in diesem Postfach nach LIZENZWerke, dem Produktnamen und Ihrer Bestellnummer. Kontrollieren Sie Spam beziehungsweise Junk und gegebenenfalls die Ansicht für sonstige Nachrichten.
Wenn Sie mehrere Konten in einem Mailprogramm haben, suchen Sie nicht nur im gerade geöffneten Konto. Ein Tippfehler bei der Bestelladresse kann eine Zustellung verhindern. Kontaktieren Sie uns mit der Bestellnummer, statt einfach dieselbe Lizenz nochmals zu bestellen.
Bestellbestätigung und Lieferung unterscheiden
Eine Bestellbestätigung ist nicht automatisch die Lizenzlieferung. Eine Liefermail nennt die tatsächlich zugewiesene Software und die passenden Download- beziehungsweise Anleitungsschritte. Bei manueller Zuweisung müssen die Unterlagen erst der Bestellung zugeordnet werden.
Wenn Sie ein Kundenkonto nutzen, öffnen Sie die Shopadresse selbst und melden Sie sich an. Prüfen Sie Bestellungen und Lizenzen. Nutzen Sie bei einer abweichenden gelieferten Edition deren Anleitung – nicht den Installer einer früheren Kaufposition.
Den Absender nicht nur am Namen erkennen
Der sichtbare Name einer Nachricht lässt sich nachahmen. Eine vertraute Bezeichnung, ein Logo oder eine gut gestaltete Mail beweisen deshalb keine Echtheit. Prüfen Sie, ob Sie die Lieferung erwarten und ob der Inhalt zur Bestellung passt.
Bei einer überraschenden Aufforderung, Passwörter einzugeben oder Geld zu überweisen, stoppen Sie. Öffnen Sie den Shop über die bekannte Adresse oder einen eigenen gespeicherten Link. Kontaktieren Sie uns unabhängig von der fraglichen Nachricht.
Downloadziele und Dateitypen verstehen
Ein Office-Installer für Windows kann eine ausführbare Datei sein; unter macOS werden häufig Installationspakete verwendet. Der Dateityp allein beweist weder Sicherheit noch Gefahr. Entscheidend sind Herkunft, passende Edition und eine nachvollziehbare Lieferung.
Prüfen Sie die Zieladresse vor dem Öffnen, soweit Ihr Mailprogramm dies ermöglicht. Ein sichtbarer Linktext kann von der tatsächlichen Adresse abweichen. Lassen Sie sich bei Unsicherheit das Ziel erklären; installieren Sie keine Datei nur deshalb, weil sie Office im Namen trägt.
Schutzmeldungen nicht umgehen
Outlook blockiert bestimmte möglicherweise gefährliche Anlagen. Eine Vorschau ist keine Sicherheitsgarantie. Versuchen Sie nicht, eine Sperre durch Umbenennen einer Datei oder Abschalten des Schutzes zu umgehen.
Unter macOS sind unerwartete Sicherheitswarnungen ebenfalls ein Grund, Herkunft und Herausgeber zu prüfen. Löschen Sie nicht auf Verdacht Lizenzdateien und verwenden Sie keinen gemeinsam verbreiteten Aktivierungsdownload. Mac-Aktivierung hängt von der tatsächlichen Lizenzart ab.
Hilfe anfragen ohne private Daten zu verbreiten
Nennen Sie Produkt und Bestellnummer. Wenn Sie einen Screenshot senden, verdecken Sie vollständige Schlüssel, Passwörter und andere private Nachrichten. Ein öffentlicher Ratgeberlink lässt sich teilen; ein individuell zugewiesener Aktivierungslink sollte nicht veröffentlicht werden.